Skispringen Weltcup
Uhrmann bei Weltcup-Qualifikation auf Rang vier

Michael Uhrmann darf sich Hoffnungen auf einen Podestplatz beim Weltcup-Springen in Klingenthal machen. Der Olympiavierte belegte beim Qualifikationsspringen den vierten Rang. Den Sieg holte sich der Pole Adam Malysz.

Mit seinem vierten Platz beim Qualifikationsspringen für den Weltcup in Klingenthal hat Michael Uhrmann Hoffnungen auf einen Podestplatz geweckt. Sein Flug über 136,5 Meter brachte dem Olympiavierten 136,7 Punkte ein. Den Sieg holte sich der Pole Adam Malysz mit 141,1 Punkten. "Ich habe nach dem Sturz in Titisee-Neustadt noch ein paar Schmerzen und bin nicht so beweglich, aber ich will das Podest angreifen", erklärte Uhrmann.

Insgesamt qualifizierten sich fünf Deutsche für das Springen am Mittwoch (16.00 Uhr/live in der ARD) auf der für 16 Mill. Euro neu erbauten Schanze im Vogtland. Klingenthal war kurzfristig als Ersatz für das ausgefallene Springen im tschechischen Harrachov in den Kalender gerückt und rechnet beim ersten Weltcup seit 21 Jahren mit 15 000 Zuschauern.

Weltspitze tritt nicht an

Neben Uhrmann und dem WM-Fixstarter Jörg Ritzerfeld (Oberhof/120,5) schafften vor 4 000 Fans auch die Talente Pascal Bodmer (Meßstetten/122 Meter), Kevin Horlacher (Degenfeld/120) und Nico Faller (Breitnau/118) den Sprung unter die besten 50. Das Nachwuchstrio kann sich Hoffnungen auf die zwei noch vakanten Tickets für die in zwei Wochen beginnenden Weltmeisterschaften in Japan machen. Andreas Wank (Oberhof/114) scheiterte dagegen. Bundestrainer Peter Rohwein war trotzdem zufrieden: "Michael Uhrmann war stark und die Jungen haben wieder überzeugt."

Der nach einem Sturz verletzte Vierfach-Weltmeister Martin Schmitt fehlt genau wie ein Teil der Weltspitze um Gesamtweltcup-Spitzenreiter Anders Jacobsen (Norwegen) in Klingenthal. "Wir sind endlich in der Champions League angekommen. Wir sind stolz auf den Weltcup auf der modernsten Schanze Europas", erklärte Manfred Deckert, Klingenthaler Vierschanzentourneesieger von 1982. Den letzten Weltcup im Grenzort zu Tschechien hatte es 1986 auf der inzwischen gesprengten Aschbergschanze gegeben. Damals siegte der große Finne Matti Nykänen.

© SID

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