Skispringen Weltcup
Uhrmann lässt deutsche Skisprung-Fans hoffen

Michael Uhrmann hat im Training beim Weltcup-Finale in Planica/Slowenien einen Sprung auf 217 Meter hingelegt. Den weitesten Flug konnte der Norweger Björn Einar Romören (222) verbuchen.

Mit einem Trainingssprung auf 217 Meter lässt Michael Uhrmann die deutschen Skispringer auf einen versöhnlichen Saisonabschluss beim Weltcup-Finale in Planica/Slowenien hoffen. Mit dieser Weite lag der zweimalige Olympiavierte bei der ersten Übungseinheit auf der größten Schanze der Welt auf Rang vier.

Den weitesten Flug im Training für die beiden Weltcups am Samstag und Sonntag stand der Norweger Björn Einar Romören, der mit 222 Metern allerdings 17 Meter unter seinem eigenen Weltrekord blieb.

Auch Neumayer springt über 200m

Ebenfalls über die 200-m-Marke segelte der deutsche Rekordhalter Michael Neumayer (Berchtesgaden) mit 201,5 Metern. Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) landete bei 190 Metern, Nachwuchstalent Erik Simon (Zschopau) überzeugte mit 185 Metern, Julian Musiol (Zella-Mehlis) schaftte nur 141,5 Meter.

Gesamtweltcup-Spitzenreiter Jakub Janda enttäuschte mit 190,5 Metern - er braucht nur noch einen 10. Platz für den ersten tschechischen Gesamtsieg. Für die deutschen Skispringer geht es beim Finale nach einer frustrierenden Saison ohne Olympiamedaille um Schadensbegrenzung, Bundestrainer Peter Rohwein kämpft um seinen Job.

© SID

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