Skispringen WM
Deutsche Skispringer fliegen im Training vorne mit

Im ersten Training für die WM-Normalschanzen-Entscheidung konnten die deutschen Skispringer überzeugen. Michael Uhrmann war mit 102 Metern bester DSV-Springer.

Die deutschen Skispringer haben bei ihrem ersten Training für die WM-Normalschanzen-Entscheidung am Samstag Hoffnungen auf die erste Medaille seit vier Jahren geweckt. Michael Uhrmann (Rastbüchl) sprang in Liberec mit 102 Metern die Bestweite im ersten von drei Trainingsdurchgängen. Auch Martin Schmitt flog mit 100 Metern in der absoluten Weltspitze mit. Die insgesamt größte Weite schaffte der Schweizer Andreas Küttel mit 105,5 Metern.

Schmitt: "Fühle mich gut und frisch"

"Ich fühle mich gut und frisch und bin heiß aufs Skispringen. Mein Ziel ist eine Medaille, die Schanze liegt mir", sagte Schmitt. Die zwei Tage Sonderurlaub nach der verpatzten WM-Generalprobe in Oberstdorf seien wichtig gewesen, um wieder Kraft zu tanken. Die restlichen vier Deutschen hatten am Dienstag auf der Normalschanze von Rastbüchl, in der Heimat von Michael Uhrmann, trainiert.

"Man darf die Bestweite nicht überbewerten. Ich habe zwei Wochen flachgelegen, aber jetzt geht es mir wieder gut", sagte der von einer Erkältung genesene Uhrmann nach seinem Comeback: "Wir hatten ja schon gute Ergebnisse auf der Normalschanze."

Auf dem kleineren Bakken hatte das deutsche Team vor vier Jahren Silber in Oberstdorf geholt und damit die bis dato letzte deutsche WM-Medaille gewonnen. Bei Olympia 2006 verpasste Uhrmann als Vierter den Sprungs auf das Podest knapp.

Hocke: "Wind macht enorm was aus"

"Der Wind auf dieser Schanze macht enorm was aus. Mit Dusel könnte selbst ich hier Weltmeister werden", sagte der auf 98 Meter geflogene Stephan Hocke (Schmiedefeld): "Hier muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Speziell Martin sah im Training gut aus." Neben dem Trio Schmitt, Uhrmann und Hocke ist auch Michael Neumayer (95,5 Meter) für das erste von drei WM-Springen gesetzt.

Das gesamte deutsche Skisprung-Team mit dem fünften Mann Felix Schoft (Partenkirchen/94,5) wohnt nahe der Schanze in einem eigens angemieteten Haus mit eigenem Koch. Schoft: "Die Stimmung im Team ist traumhaft."

© SID

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