Skispringen WM
DSV-Springerinnen überzeugen im Training

Anna Häfele und Ulrike Gräßler haben beim Training zum WM-Skispringen am Freitag einen starken Eindruck hinterlassen. Nur die Französin Coline Mattel war besser als das DSV-Duo.

Die deutschen Skispringerinnen haben im Schneesturm von Liberec ihre Medaillenambitionen für die WM-Premiere am Freitag angemeldet. Im ersten Training landeten Anna Häfele (Willingen/97 Meter) und Ulrike Gräßler (Klingenthal/94,5) auf den Plätzen zwei und drei hinter der zur Bestweite von 99 Meter geflogenen Französin Coline Mattel.

Überschattet wurde das Übungsfliegen vom Sturz der 15-jährigen Tschechin Lucie Mikova, die ihre Landung bei der schlechtesten Tagesweite von 38 Metern nicht stehen konnte. Laut Skisprung-Chef Walter Hofer vom Internationalen Skiverband FIS befürchten die Betreuer eine Knieverletzung. Die Springerin wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Am Vortag war die erst zwölfjährige Tschechin Natalie Dejmkova beim später abgebrochenen ersten Trainingsversuch bei 33 Metern gestürzt. Wegen widriger Bedingungen mit Schnee und Wind dauerte der Durchgang mit 37 Starterinnen über zwei Stunden, die restlichen beiden Trainingsflüge mussten gestrichen werden.

"Die Jury hat das hervorragend gelöst, auch wenn es lange gedauert hat", erklärte der deutsche Frauen-Chefcoach Daniel Vogler: "Mit unseren Leistungen bin ich sehr zufrieden, zumal wir noch nicht alles ausgepackt haben. " Magdalena Schnurr (Baiersbronn/91 Meter) überzeugte als Siebte, Jenna Mohr (Willingen/81) wurde 17.

© SID

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