Skispringen WM: Schmitt hält auf Normalschanze "alles für möglich"

Skispringen WM
Schmitt hält auf Normalschanze "alles für möglich"

Martin Schmitt glaubt an seine Medaillen-Chance beim WM-Springen von der Normalschanze in Sapporo: "Da ist alles möglich", so der deutsche Skispringer, dem im Training allerdings einige Meter zur Spitze fehlten.

Vom schwachen deutschen Auftritt beim WM-Großschanzenspringen lässt Martin Schmitt sich nicht entmutigen. Der deutsche Skispringer glaubt sogar an eine Medaillenchance beim finalen Normalschanzenwettbewerb in Sapporo. "Da ist alles möglich, weil die ersten 15 innerhalb von drei Metern sind. Da kommt es drauf an, dass du gut springst und schön springst", sagte der viermalige Weltmeister nach dem ersten Training für das letzte WM-Springen am Samstag auf dem Miyanmori-Bakken.

Weltmeister Amann erneut ganz vorne

Mit 93,5 Metern war Schmitt allerdings ein Stück von der Spitze entfernt. Die größte Weite standen Großschanzen-Weltmeister Simon Ammann (Schweiz) und Vizeweltmeister Arttu Lappi (Finnland) mit 99 Metern.

Das Training musste wegen der starken und extrem drehenden Winden mehrmals unterbrochen und schließlich vor dem dritten Durchgang abgebrochen werden. "Eigentlich ist die Schanze okay, aber auf linken Seite, rechten Seite, vorn und hinten fehlt ein Windnetz", kritisierte Schmitt.

Auch Ritzerfeld sicher dabei

Schmitt und Jörg Ritzerfeld (Oberhof/91 Meter) haben ihren Startplatz sicher, für die restlichen beiden Tickets haben Tobias Bogner (Berchtesgaden/92,5) und Stephan Hocke (Oberhof/90,5) bessere Karten als Kevin Horlacher (Degenfeld/89,5).

Im Großschanzenspringen hatte Schmitt beim schwächsten deutschen Resultat aller Zeiten Platz 30 belegt, im Teamspringen war Platz acht der Tiefpunkt der letzten 14 Jahre. Der mit Medaillenhoffnungen angereiste Vorflieger Michael Uhrmann hatte sich bei einem Trainings-Sturz in Sapporo den Mittelfuß gebrochen - trotzdem stand er beim ersten Training noch auf der Startliste.

© SID

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