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Skyliners Frankfurt gleichen wieder aus

Der Krimi um die deutsche Basketball-Meisterschaft geht weiter. Im vierten Play-off-Finale glichen die Skyliners Frankfurt die "best-of-five"-Serie durch einen 70:67 (35:32)-Heimsieg gegen GHP Bamberg wieder aus.

Spannender könnte die Entscheidung um die deutsche Basketball-Meisterschaft nicht sein. Durch einen 70:67 (35:32)-Heimsieg im vierten Play-off-Finale gegen GHP Bamberg hat Titelverteidiger Skyliners Frankfurt die "best-of-five"-Serie wieder ausgeglichen. Bamberg dagegen verpasste den frühzeitigen Titelgewinn vorerst. Nach Frankfurts Sieg fällt in der Neuauflage des Vorjahres-Finales die Entscheidung am Donnerstag (20.00 Uhr/live bei Premiere) im fünften und letzten Endspiel in Bamberg.

"Wir haben gut ins Spiel gefunden und richtig Tempo gemacht. Unser Sieg ist verdient, und jetzt wollen wir in Bamberg wieder den Titel", kommentierte Frankfurts Kapitän Pascal Roller nach dem Erfolg.

Zu wenig Aggressivität bei den Gästen

Bambergs Trainer Dirk Bauermann monierte fehlende Aggressivität bei seinen Spielern. "Aber es bringt jetzt nichts, auf die Mannschaft einzuhauen", sagte der Coach und eröffnete vor dem Hintergrund einer Rangelei mit Frankfurts Manager Gunnar Wöbke in der Pause schon das Ballyhoo für das Entscheidungsspiel: "Frankfurt hat keine Klasse."

Vor 5 002 Zuschauern in der erneut ausverkauften Frankfurter Ballsporthalle entwickelte sich gleich zu Beginn ein packendes und emotional aufgeladenes Match. Während die Bamberger anfangs nervös wirkten und im ersten Viertel fünf Ballverluste zu verzeichnen hatten, zeigten die Hessen vor heimischer Kulisse Schwächen im Abschluss. Bis zur ersten Viertelpause konnten sich die Gastgeber, die auf den Finnen Jukka Matinen verzichten mussten (Handbruch), somit auch nur einen Ein-Punkte-Vorsprung herausarbeiten (18:17).

Bamberg zwischenzeitlich in Führung

Auch im zweiten Viertel gestaltete sich die Wiederholung des Vorjahres-Finales zunächst äußerst ausgeglichen, ehe die "Underdogs" aus Bamberg Mitte des Viertels erstmals dem Titel etwas näher zu kommen schienen und angetrieben vom starken Nigerianer Aniekan Archibong drei Minuten vor der Halbzeit mit 30:24 in Führung lagen. Doch Frankfurts "Bermuda-Dreieck" mit Chris Williams, Tyrone Ellis und Roller ließ sich davon nicht beirren und riss mit einem 11:2-Lauf die Führung bis zum Seitenwechsel wieder an sich (35:32).

Nach der Pause spielten fast nur noch die Frankfurter. Bis zum Ende des dritten Viertels zogen die Skyliners, die am Montag überraschend einen neuen Hauptsponsor für die kommende Spielzeit präsentiert hatten, souverän auf 53:43 davon. Offenbar hatten sich die Gäste von den Frankfurter Psycho-Tricks ("Das sind Schauspieler") doch beeindrucken lassen. Im abschließenden Viertel ließen sich die Skyliners den Sieg trotz einer Schwächeperiode nicht mehr nehmen.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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