Slowenien besiegt starke Dänen
DEB-Team verspielt Sieg

Die DEB-Auswahl hat im ersten Regelegationspsiel gegen WM-Gastgeber Österreich nur über im ersten Drittel überzeugt. Nur 18 Stunden nach dem Kampfspiel gegen die Schweiz, waren die DEB-Spieler mit zunehmender Spieldauer körperlich erschöpft.So langsam wird es eng im Abstiegsrennen.

HB WIEN.Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schlittert bei der Eishockey-WM so langsam dem Abstieg entgegen. Die DEB-Cracks verspielten in ihrem ersten Relegationsspiel gegen Österreich eine 2:0-Führung und müssen nach dem 2:2 (2:0, 0: 1, 0:1) weiter um den Klassenerhalt bangen.

Gegen den WM-Gastgeber Österreich hatte Poss den Düsseldorfer Klaus Kathan nachnominiert. Der 28-Jährige bewies in seinem 140. Länderspiel, dass seine Nichtberücksichtigung zuvor ein Fehler gewesen war. Zunächst erzielte er vor 6000 Zuschauern in der Wiener Stadthalle mit seinem 29. Länderspieltor das 1:0 (3.), dann bereitete er den zweiten Treffer durch Alexander Barta sehr schön vor (17.) Slowenien gewann am Freitag in der parallelen Partie nach einer tollen Aufholjagd noch mit 4:3 (0:3, 1:0, 3:0) gegen Dänemark. .

Danach brachte sich die deutlich verunsicherte deutsche Mannschaft wieder selbst in Schwierigkeiten. Der Anschlusstreffer der Österreicher durch Andre Lakos (23.) resultierte erneut aus einem Konter, als das DEB-Team zu weit aufgerückt war. Wieder begannen die Nerven zu flattern, die Fehler häuften sich, das Überzahlspiel blieb harmlos. Erneut Andre Lakos (52.) besorgte den Ausgleich. Sein Schuss war allerdings noch vom Österreicher Daniel Welser abgefälscht worden und dadurch für Robert Müller unhaltbar.

Kathan dazu mit einem Seitenhieb auf Poss: "Wir haben zu viele Konterchancen zugelassen. In den letzten Jahren haben wir vorgemacht, wie man es richtig macht." Poss selbst machte die vielen Konzentrationsfehler im Laufe der Partie für die Leistung verantwortlich und begründete dies so: "Die Spieler sind spät ins Bett gekommen, dazu kommt die Abstiegssituation."

Nach dem Remis gegen den Nachbarn steht das Team von Kapitän Jochen Hecht vor den weiteren Partien am Montag gegen Aufsteiger Slowenien und am Dienstag (jeweils 12.15 Uhr) gegen Dänemark mit nur einem Punkt mit dem Rücken zur Wand. Offen ist auch die Zukunft von Bundestrainer Greg Poss. Eine Ablösung noch während des laufenden Turniers steht offenbar nicht zur Debatte. "Die Trainerfrage stellt sich nicht. Darüber denke ich gar nicht nach", erklärte DEB-Präsident Hans-Ulrich Esken unmittelbar nach der Partie gegen das Team Austria.

"Je nach Situation müssen wir reagieren", hatte dagegen DEB-Generalsekretär Franz Reindl nach der höchsten WM-Niederlage gegen die Schweiz seit 1965 gesagt und angefügt: "Wir wissen um die Dramatik, wie gefährlich die Situation ist." Spätestens nach der WM scheint für den neuen Bundestrainer ohnehin Schluss zu sein. "Wir werden nach der Weltmeisterschaft Bilanz ziehen und über die Folgen reden", erklärte Reindl vielsagend und listete auf: "Wir haben das erste Ziel, Kasachstan zu schlagen, nicht erreicht. Wir haben das zweite Ziel, die Zwischenrunde, ebenfalls nicht erreicht. Jetzt geht es nur noch darum, zumindest das Minimalziel zu erreichen und den Abstieg zu vermeiden."

Seite 1:

DEB-Team verspielt Sieg

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%