Snowboard Weltcup: Snowboarderin Kober bei Günther-Sieg auf Rang zwei

Snowboard Weltcup
Snowboarderin Kober bei Günther-Sieg auf Rang zwei

Amelie Kober ist beim Snowboard-Weltcup am Sudelfeld auf Rang zwei gefahren. Bei der WM noch leer ausgegangen, musste sich die 21-Jährige nur Doris Günther geschlagen geben.

Amelie Kober hat sich für die Pleite bei der Snowboard-WM revanchiert und ist beim Heim-Weltcup am Sudelfeld auf Platz zwei gefahren. Die Olympia-Zweite von Turin 2006 musste sich beim Parallel-Riesenslalom am Waldkopf bei Bayrischzell nur Doris Günther (Österreich) geschlagen geben, die bei den Titelkämpfen vor zehn Tagen in Gangwon (Südkorea) zweimal Silber geholt hatte. Kober war dort als Mitfavoritin angetreten, wie das gesamte Frauen-Team des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD) aber leer ausgegangen.

"Die WM war für mich ein einziges Chaos, danach war ich ganz schön enttäuscht. Umso schöner ist es, dass ich beim Heimrennen ein so tolles Ergebnis eingefahren habe. Es gibt fast nichts Schöneres, um die Schmerzen der WM wegzudrücken. Ich bin überglücklich", sagte Kober. Ihre Siegchancen hatte die Miesbacherin mit einem Sturz schon im ersten Finallauf verspielt.

Isabella Laböck (Klingenthal), Anke Karstens (Bischofswiesen) und Selina Jörg (Sonthofen) kamen wie Kober in die K.o.-Finals der besten 16 Fahrerinnen und belegten beim einzigen Weltcup-Rennen des WM-Winters auf deutschem Boden die Plätze zehn, elf und 14.

Bussler in der Herren-Konkurrenz auf Rang zwölf

Bester des deutschen Männer-Teams war der WM-Dritte des Parallel-Slaloms, Patrick Bussler als Zwölfter. Der Aschheimer schied im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Andreas Prommegger aus. Der Österreicher wurde nach seinem zweiten Weltcup-Sieg von seiner Freundin Kober im Ziel mit einem Kuss belohnt. "Wir werden darauf sicher noch ein Gläschen trinken", sagte der 28-Jährige.

Routinier Markus Ebner (Ingolstadt), 1999 Weltmeister im Parallel-Slalom, Max Köpf (Jungholz) und Alex Deubl (Lenggries) kamen wie Bussler in die K.o.-Runde der besten 32 Athleten und belegten die Plätze 18, 28 und 30.

© SID

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