Snowboard WM
Deutsche Snowboarder verpassen WM-Medaille

Bei der WM in Südkorea sind die deutschen Snowboard-Crosser zum Auftakt leer ausgegangen. Den Titel bei den Herren sicherte sich der Österreicher Markus Schairer.

Die deutschen Snowboard-Crosser haben zum Auftakt der WM im südkoreanischen Gangwon die erhoffte Überraschung verpasst. Sowohl der Oberstdorfer David Speiser als auch Michael Layer aus Dettingen scheiterten in der Runde der letzten 32 und fuhren somit deutlich an den Medaillenrängen vorbei. Sie belegten die Ränge 18 und 27. Konstantin Schad (Miesbach) und Gesine Sahlfeld aus Stuttgart waren bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

"Das war einfach zu wenig. Natürlich sind wir nun enttäuscht", sagte Timm Stade, Sportdirektor des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD). Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Christophe Schmidt (Miesbach), der einzigen Freestyle-Hoffnung, war das Cross-Ergebnis für das kleine deutsche Team der zweite Rückschlag. "Nun liegen die Hoffnungen mal wieder auf den Alpinen", sagte Stade. Die Torläufer um die Olympia-Zweite Amelie Kober kämpfen am Dienstag und Mittwoch um Edelmetall.

Cross-Gold ging an Markus Schairer. Der Österreicher war schon in der Qualifikation der Beste, und holte sich in den K.o.-Finals den Titel. Der 21-Jährige lag im Endlauf wenige Zentimeter vor dem Franzosen Xavier Delerue, der vor zwei Jahren im Schweizer Arosa Weltmeister geworden war. Bei den Frauen hatte die 18 Jahre alte Bronzemedaillengewinnerin von 2007, die Norwegerin Helene Olafsen, die Nase vorne.

© SID

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