Soziales Engagement gewürdigt
Beckenbauer spricht sich für Vogts aus

Für Franz Beckenbauer gibt es keinen Zweifel: Berti Vogts ist der ideale Mann für den Posten des Technischen Direktors bei der Fußball-Nationalelf.

HB BERLIN. Für WM-Organisationschef Frank Beckenbauer ist Berti Vogts der beste Mann als Technischer Direktor der deutschen Fußball- Nationalmannschaft. «Ich kann mir keinen besseren als Berti Vogts vorstellen. Er ist dafür prädestiniert», sagte der 59-Jährige am Freitag in Bonn vor der Verleihung des Zukunftspreises der CDU - Sozialausschüsse (CDA).

Der frühere Bundestrainer kenne die Philosophie seines Nachfolgers Jürgen Klinsmann, der ihn in dieser Position haben wolle, und verfüge über die notwendige Durchsetzungskraft für die Aufgabe. Dass Vogts die neu geschaffene Position des Technischen Direktors übernehmen soll, ist im Deutschen Fußball-Bund (DFB) umstritten.

Beckenbauer ist mit dem 8. Zukunftspreis der CDA ausgezeichnet worden, weil sein Name für die Verbindung von persönlichem Erfolg und sozialer Verantwortung stehe. «Ich habe schon viele Preise bekommen. Doch noch nie einen für mein soziales Engagement», sagte der neue Preisträger. Mit seiner Beckenbauer-Stiftung hat er in den vergangenen 15 Jahren rund zehn Millionen Euro vor allem für die Hilfe von benachteiligten und behinderten Kindern gesammelt.

Mit der Auszeichnung werden seit 1997 Persönlichkeiten für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt. Im vergangenen Jahr erhielt der Verleger Hubert Burda den Preis. Beckenbauer ist der erste Preisträger aus dem Sport.

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