Spiele in Köln und Mannheim
Deutschland erhält Zuschlag für Eishockey-WM 2010

Kleines Trostpflaster nach dem Abstieg des deutschen Teams: Deutschland wird 2010 zum sechsten Mal Gastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft sein.

HB WIEN. Ein Überraschungsauftritt von Bundesinnenminister Otto Schily verhalf Deutschland zum Zuschlag. Schilys Werben überzeugte die sichtlich beeindruckten Delegierten des Eishockey-Weltverbandes IIHF am Freitag in Wien endgültig davon, die Veranstaltung nach Köln und Mannheim zu vergeben. Damit endete die aus deutscher Sicht missratene WM zumindest mit einem sportpolitischen Erfolg. Deutschland wird zum sechsten Mal nach 1955, 1975, 1983, 1993 und 2001 WM-Gastgeber sein und ist damit auch automatisch für die Titelkämpfe qualifiziert.

"Wir haben vor vier Jahren bewiesen, dass wir es können", sagte Schily mit Blick auf die WM 2001 in Köln, Hannover und Nürnberg und sprach von einem "glücklichen Tag für Deutschland". Die abgestiegene deutsche Mannschaft habe bei der laufenden WM in Österreich zwar bescheiden gespielt, "die Begeisterung für den Eishockey-Sport wird dadurch nicht abebben", versicherte er den Delegierten.

2001 waren mehr als 400 000 Zuschauer zu den Spielen geströmt. In fünf Jahren sollen es dank der 18 000 Zuschauer fassenden Köln-Arena und der im September fertigen, 14 000 Fans fassenden Mannheimer SAP-Arena sogar zwischen 450 000 und 500 000 sein. Der größte Kontrahent Schweden und Außenseiter Weißrussland hatten dem nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen, die Slowakei hatte ihre Kandidatur zurückgezogen und will für 2011 einen neuen Anlauf unternehmen.

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