Spitzenreiter verliert in der Domstadt
Alba Berlin stolpert bei Rheinenergie Köln

Spitzenreiter Alba Berlin hat am 21. Spieltag im Gastspiel bei Rheinenergie Köln die dritte Saisonniederlage einstecken müssen. In einer hart umkämpften Partie siegte der Pokalsieger am Ende mit 61:58 (27:36) gegen die "Albatrosse", die trotz der Niederlage Tabellenführer bleiben. Allerdings konnte Titelverteidiger GHP Bamberg den Rückstand jedoch mit einem 87:68 (45:36)-Sieg bei den EWE Baskets Oldenburg auf zwei Punkte verkürzen.

Kampf um die Play-off-Plätze verschärft sich

Unterdessen hat sich der Kampf um die Play-off-Plätze neun Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde zugespitzt. Dabei haben sich ENBW Ludwigsburg mit einem 88:83 (46:31)-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Artland Dragons Quakenbrück und TBB Trier mit dem klaren 96:81 (41:38)-Sieg über BS Energy Braunschweig ein kleines Polster auf Platz neun geschaffen. Vizemeister Skyliners Frankfurt dagegen muss seine Hoffnungen auf die Play-offs wohl begraben. Die Hessen unterlagen bei Aufsteiger Eisbären Bremerhaven deutlich 78:94 (32:54).

Vor 14 917 Zuschauern in der Köln-Arena führte Alba 39 Minuten lang. Erst dreißig Sekunden vor dem Ende drehten die Gastgeber die spannende Partie mit zwei Dreiern und zeigten an der Freiwurflinie keine Nerven. Bester Werfer bei Rheinenergie war Forward Aleksandar Nadjfeji mit 16 Punkten, Mike Penberthy erzielte 15 Punkte für die Gäste.

Der Ludwigsburger Trainer Silvano Poropat zeigte sich nach dem Spiel vor 2 100 Zuschauern in der Rundsporthalle trotz des 12. Saisonsieges nicht zufrieden, nachdem seine Mannschaft einen zwischenzeitlichen 25-Punkte-Vorsprung am Ende noch zu verspielen drohte. "Wir müssen noch viel arbeiten, dass hat uns das letzte Viertel gezeigt", sagte der Coach der Ludwigsburger, die dennoch den Abstand auf die Drachen auf vier Punkte vergrößerten.

Quakenbrück setzt Negativserie fort

Für Quakenbrück-Trainer Chris Flemming war die Ursache für die vierte Niederlage in Folge reine Kopfsache: "Wir sprechen viel von den Playoffs, aber heute waren wir weit weg davon." In dieser Form sei es schwer, den derzeitigen achten Rang bei 20:22 Zählern zu behaupten.

Von der Niederlage der "Drachen" profitierten die anderen Play-off-Anwärter. So dürfen die punktgleichen Telekom Baskets aus Bonn nach dem 80:68 (48:37)-Heimerfolg gegen Aufsteiger sellbytel Baskets Nürnberg vor allem dank Top-Scorer Andrew Wisniewski auf das Erreichen der K.o.-Runde hoffen. Ebenfalls einen wichtigen Schritt Richtung Playoffs haben die Giessen 46ers durch das 81:74 (50:32) gegen die Walter Tigers Tübingen gemacht. Die Hessen liegen nur noch zwei Punkte hinter Quakenbrück.

Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen hat nach dem 78:72 (48:44)-Auswärtssieg im Kellerduell bei der BG Karlsruhe den Platz mit der punktgleichen BG getauscht und damit die Abstiegsränge verlassen.

© SID

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