Splitter von der Eishockey-WM
Von Erinnerungen und Ernüchterung

DEB-Generalsekretär Franz Reindl offenbarte am Rande des deutschen Siegs gegen Tschechien deutliche Erinnerungslücken. Norwegens Per-Age Skroder muss indes seinen WM-Trip abhaken.

Erinnerung: Franz Reindl konnte sich nicht mehr so genau erinnern. 1986 beim letzten WM-Sieg gegen die Tschechen gehörte der heutige DEB-Generalsekretär zusammen mit dem jetzigen Bundestrainer Uwe Krupp und dessen Assistenten Ernst Höfner zum deutschen Team. "Ich weiß nicht mehr, wer die Tore gemacht hat", sagte Reindl, der damals in Moskau seine letzte WM bestritt. Dieter Hegen, Helmut Steiger, Gerd Truntschka und Udo Kießling waren es.

Erinnerung II: Vor dem 2:0-Sieg gegen die Tschechen war Co-Trainer Ernst Höfner begehrter Gesprächspartner, weil er bei den beiden einzigen WM-Siegen der jüngeren Geschichte gegen die damalige Cssr (1982 und 1986) dabei war. Sein Chef Uwe Krupp kommentierte schmunzelnd: "Ich hab einiges davon im Fernsehen gesehen, da hatte Ernie seine besten Tagen."

Erinnerung III: In der Stunde des Triumphes erinnerte Michael Bakos vor allem an zwei Spieler. "Wir haben die besseren Tschechen im Team", meinte der Ingolstädter nach dem 2:0 gegen Vizeweltmeister Tschechien. Verteidiger Martin Ancicka und Stürmer Petr Fical sind im Land des elfmaligen WM-Champions geboren.

Ernüchterung: Norwegen muss in der Abstiegsrunde auf einen seiner besten Stürmer verzichten. Per-Age Skroder, zweitbester Torjäger in der schwedischen Liga, konnte wegen Visaproblemen in Stockholm gar nicht die Reise nach Moskau antreten. Weil seine Frau ein Kind bekam, hatte er in der Vorrunde gefehlt.

© SID

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