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Das deutsche Tischtennis schlägt in China auf

Tischtennis ist in Deutschland Randsportart. In China dagegen ist es der Volkssport Nummer eins. Gleich vier Fernsehsender aus Fernost übertragen die Bundesliga. Weltklassespieler Timo Boll soll Aushängeschild für die Auslandsvermarktung werden.

HAMBURG. Tischtennis ist der Volkssport Nummer eins - zumindest in China. Der kleine weiße Ball zieht die dort die Bevölkerung landesweit in den Bann. Über 300 Mio. Hobbyspieler und TV-Reichweiten von weit mehr als 100 Mio. Haushalten pro Spieltag zeugen davon.

Dagegen stehen hierzulande die Übertragungen der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) im Deutschen Sport-Fernsehen (DSF). Spitzenwert: 160 000 Fernsehzuschauer in der Saison 2007/08 beim Finale zwischen dem amtierenden Meister Borussia Düsseldorf und TTC Frickenhausen. Bei 80 Mio. Deutschen gegenüber 1,3 Mrd. Chinesen natürlich ein unfairer Vergleich. Dennoch, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit möchte das hiesige Tischtennis für sich gerne beanspruchen. Nur wie?

An mangelndem sportlichen Erfolg liegt es nicht, dass Tischtennis in Deutschland eine Fernsehrandsportart ist. Neben dem Aushängeschild Timo Boll, Vierter der aktuellen Tischtennis-Weltrangliste, hat der DTTB ein beachtliches Portfolio an Athleten von Weltklasseniveau.

Doch die Frage bleibt: Wieso kann der Sport sein Potential nicht bis in die Medien umsetzen? Um Abhilfe zu schaffen, hat die DTTL seit der Spielzeit 2007/08 die Münchener Agentur Contenthouse exklusiv mit der Vermarktung ihrer weltweiten Medienrechte betraut. Ein Schritt, der zumindest nicht auf Anhieb Früchte trug. Die Agentur um den früheren Premiere-Sportchef Benno Neumüller musste zunächst feststellen, dass sich Sponsoren und Medienanstalten nicht gerade um Werbe- und Kooperationen mit der DTTL streiten.

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