Sport und Menschenrechte: „Der Sport darf nicht politisch instrumentalisiert werden“

Sport und Menschenrechte
„Das IOC hat versagt“

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„Der Sport darf nicht politisch instrumentalisiert werden“

Kann der neue IOC-Präsident Thomas Bach für Veränderungen sorgen?
Ich halte Thomas Bach nicht für jemanden, der antritt, um etwas zu ändern. Ich glaube umgekehrt, dass er diese Funktion bekommen hat, weil er dieses Spiel mitspielt. Alles andere würde mich überraschen. Die Strukturen des IOC scheinen so stabil zu sein, dass Personen austauschbar sind. Das hat man auch ein bisschen am alten IOC-Präsidenten Jacques Rogge gesehen, der zu Beginn seiner Amtszeit Naturzerstörung und Gigantismus aufs Entschiedenste verbal angeprangert hat. Die Vergabe der Winterspiele an Sotschi ist somit als Schlag ins Gesicht von Rogge zu verstehen.

Sie behaupten, der Sport sei politisch. Warum betont dann Thomas Bach in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Autonomie des Sports? Seiner Meinung nach habe es der Sport im Gegensatz zur Politik geschafft, weltweit einheitliche Regeln und Ethik einzuführen und danach zu leben. Er teilt hier Sport und Politik in zwei Sphären.
Zunächst einmal: Das Völkerrecht gilt auch Uno-weit. Demnach hat der Sport nichts geschafft, was nicht schon die Politik geschafft hätte. Ob dagegen verstoßen wird, ist eine andere Frage, die aber an der Geltung nichts ändert. Wenn er meint, dass die Realisierung der Olympischen Charta im Sport überall durchgesetzt wäre, dann wäre das schlichtweg falsch. Genauso wie gegen das Völkerrecht verstoßen wird, wird auch gegen die Olympische Charta verstoßen. Hier stehen Sport und Politik vor dem gleichen Problem.

Suggeriert Bach hier, dass Sport nichts mit Politik zu tun hat?
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wie kommt es, dass man – ohne mit der Wimper zu zucken – sagen kann, der Sport sei unpolitisch? Das ist natürlich eine pure Ideologie. Das stimmt einfach nicht. Da reicht schon ein Blick in die Olympische Charta, um diese Aussage zu widerlegen.

Was ist also mit der Autonomie des Sports gemeint?
Damit ist gemeint, dass der Sport nicht politisch instrumentalisiert werden darf. Was er als Sport ist und sein will, ist spielerisch zu inszenieren, was die Menschenrechtserklärung uns versprochen hat: einen fairen, respektvollen Wettbewerb, bei dem nicht von vornherein klar ist, wer der Sieger sein wird. Bei der Frage nach der Autonomie des Sports besteht das Problem nicht darin, dass der Sport eine politische Wirkung hat und für politische Zwecke genutzt wird. Problematisch wird es erst dann, wenn der eigentliche Gehalt des Sports davon abhängt. In diesem Punkt ist eine Autonomie des Sports gegenüber der Politik wichtig.

Simple Frage: Warum hat das IOC die Winterspiele an Sotschi und die Fifa die WM an Katar vergeben?
Die Antwort ist in beiden Fällen die gleiche: Russland und Katar sind neue Absatzmärkte, wo sich hohe Gewinne einfahren lassen. Die Vergabepraxis hat relativ wenig damit zu tun, dass da eine Sportveranstaltung stattfinden soll.

Sehen Sie in der Vergabe der Winterspiele an Sotschi und der Fußball-WM an Katar auch etwas Gutes? Immerhin sind die Gastgeberländer so in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Es wird ausführlich über die Missstände vor Ort berichtet. Könnte der wachsende öffentliche Druck nicht zu positiven Veränderungen in den Ländern führen?
An dem Argument ist etwas dran. Solche großen Sportveranstaltungen bieten die Möglichkeit einer Öffentlichkeit – das Scheinwerferlicht ist auf Sotschi und Katar gerichtet. Aber: Die großen Sportorganisationen, die nach eigenem Bekunden den Anspruch haben, Öffentlichkeit in Bezug auf solche kritischen Aspekte herzustellen, sind die Allerersten, die versuchen, sie wieder runter zu spielen. Es passiert einfach nichts. Ganz im Gegenteil: Jedes Mal, wenn Sportler oder Menschenrechtsorganisationen Missstände anprangern, hat man den Eindruck, dass es eigentlich eher stört. Dass es das Geschäft stört. Und genau in diesem Augenblick kommt immer das Argument, dass man sich nicht in die inneren Angelegenheiten und die Gesetzgebung von souveränen Staaten einmischen könne. Das Bild, das die großen Sportorganisationen von sich selbst zeichnen, stimmt nicht mit ihrem Handeln überein.

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  • Künftig wird Sex insgesamt als "gewaltsame Handlung" eingestuft um Frauen zu demütigen. Das ist dann die nächste Stufe. Immer auf die Männer !!!

    Ganz im Sinne des aktuellen Staats-Feminismus. Frauen werden immer weiter glorifiziert - auf den Männern immer mehr politisch rumgetrampelt.

    Warum nicht Haschisch und Waffen zum Verkauf freigeben, aber unter Strafe stellen, wenn sie jemand kaufen will ?? Das ist doch das selbe, oder ?? Ab wann dürfen Frauen mit nacktem Hintern auf der Strasse laufen - aber unter Strafe gestellt, wenn ein Mann hinschaut ??

  • Die SPD ist eine reine Fassaden-Partei in 3 Stufen.

    1. Oben die Betonköpfe ohne Kontakt zur Basis.

    2. Dann kommt TeleTubbie Gabriel

    3. Dann kommt die SPD-Basis, beitragzahlend und abgekoppelt.

    Gabriel soll die Illusion von volksnaher Partei vermitteln - egal ob die deutschen Wähler damit misskreditiert werden oder nicht, ob das Ganze ein billiges Schauspiel ist oder Trixerei mit doppeltem Boden.

    Nach dem Willen der Deutschen wird sowieso seit 1945 nicht mehr gefragt. Wir sind "untendurch" in ganz Europa seit Ende des Krieges und bei unseren Politikern sowieso.

  • Auch wenn Ihr Ossis es noch nicht verschmerzt habt! Mir sind trotz allem die Amis eine Million mal lieber als die Russen! Ohne die Amis könntet Ihr Eure Scheisse hier eh nicht schreiben! Die Russen hätten Euch direkt in den Gulag geschickt!

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