Sportler des Jahres
Vettel, Maria Riesch und Jogis Jungs vorne

Noch eine Party für Vettel: Der Formel-1-Champion ist "Sportler des Jahres". 750 Athleten, Funktionäre und Medienvertreter feierten in Baden-Baden auch Doppel-Ski-Olympiasiegerin Riesch und die Fußball-Nationalmannschaft als Wahlgewinner.
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HB BADEN-BADEN. Alpin-Ass Maria Riesch, Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und die Fußball-Nationalmannschaft von Joachim Löw sind die deutschen "Sportler des Jahres" 2010. Dies entschieden etwa 1 500 Sportjournalisten bei ihrer Wahl am Ende eines überaus ereignisreichen Jahres mit den Winterspielen in Vancouver und der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika als Höhepunkte.

Die Sieger durften sich am Sonntagabend beim traditionellen Familienfest des deutschen Sports am Sonntagabend im Kurhaus von Baden-Baden von 750 geladenen Gästen feiern lassen.

Vettel trat auch auf gesellschaftlichem Parkett in die Fußstapfen von Michael Schumacher: Der Kerpener war zwar siebenmal Weltmeister, aber "nur" 1995 und 2004 "Sportler des Jahres". Vettel, mit 23 Jahren und 134 Tagen jüngster Titelgewinner in der Formel 1, kam auch bei den Kritikern aus den Medien auf Anhieb gut an. "Hier heute Abend zu stehen, ist fantastisch. Hier im Saal zu sein mit so vielen Sportlern, freut mich ganz besonders", sagte Vettel, für den es den größten Applaus gab.

Vettel ist in der Geschichte der Abstimmung der vierte Sieger aus der Formel 1 nach Karl Kling (1952), Wolfgang Graf Berghe von Trips (1961) und Michael Schumacher (1995 und 2004). Der siebenmalige Weltmeister aus Kerpen war nur bei seinem ersten Wahlsieg vor 15 Jahren nach Baden-Baden gekommen und hatte oft Kritik eingesteckt, weil er den Winterurlaub mit der Familie stets vorzog.

Der sympathische Heppenheimer Vettel gewann mit 4 288 Stimmen deutlich vor dem dreifachen Tischtennis-Europameister Timo Boll (2088), der zum dritten Mal nach 2007 und 2008 Zweiter wurde, und Martin Kaymer (1763). Der Golf-Profi war mit seinem ersten Major-Sieg neben Vettel der absolute Senkrechtstarter der vergangenen zwölf Monate. "Es ist nirgends schöner Zweiter zu werden als hier", meinte Boll.

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  • da sieht man es mal wieder. die sportler sind den polithanseln nix wert, denn es gibt ja wichtigere besuche wie kriegsgebiete oder sich mit der terrorabwehr zu beschäftigen. eins sollte nur gesagt werden: die sportler tun das einzig richtige. sie kämpfen für ihr land, aber halt im wettbewerb miteinander und nicht gegeneinander. sport ist immer noch die beste alternative zum sinnlosen krieg. aber würdigen tut dies kein einziger.

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