Sportpolitik Sportpolitik: Mayer lässt Klage gegen Rogge fallen

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Mayer lässt Klage gegen Rogge fallen

Walter Mayer hat die Verleumdungsklagen gegen IOC-Präsident Jacques Rogge und Wada-Chef Dick Pound zurückgezogen. Der ehemalige österreichische Skitrainer war in den Dopingskandal bei Olympia 2006 in Turin verwickelt.

Walter Mayer, ehemaliger österreichischer Skitrainer, hat seine Verleumdungsklagen gegen IOC-Präsident Jacques Rogge und Wada-Chef Dick Pound vor dem Straflandesgericht Wien fallen gelassen, wie dessen Anwalt Christian Pilz mitteilte. Besonders in Salzburg, das sich für die Winterspiele 2014 bewirbt, dürfte der Rückzug Mayers mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen worden sein.

Mayer bedaure die "Irritationen und Aufregung", die seine Anwesenheit als Privatperson bei den Spielen 2006 in Turin ausgelöst hätten, hieß es in der Erklärung. Die dadurch von Rogge und Pound gemachten Aussagen wolle er "nicht auf die Goldwaage legen". Beide hatten ihn als vermutlichen Doping-Netzwerker bezeichnet.

Er wolle die Vergangenheit hinter sich bringen, wurde Mayer zitiert. Die Angelegenheit sei damit für ihn beendet, er werde keine weiteren Erklärungen abgeben und wolle künftig dem Leistungssport fernbleiben, "was Langlauf und Biathlon betrifft".

Mayer war nach Blutbeutel-Funden im österreichischen Lager 2002 in Salt Lake City vom IOC von Olympia-Teilnahmen ausgeschlossen worden. Während einer Razzia im Austria-Ausweichquartier bei Turin war er von der italienischen Polizei vorübergehend festgenommen worden. Die Ermittlungen sind noch immer nicht abgeschlossen.

© SID

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