Springen von der Großschanze: Schmitt freut sich auf ersten Olympia-Einsatz

Springen von der Großschanze
Schmitt freut sich auf ersten Olympia-Einsatz

Martin Schmitt erhält am Samstag beim Springen von der Großschanze seine erste Olympia-Chance. Beim Abschlusstraining am Freitag setzte sich der viermalige Weltmeister aus Furtwangen in einer internen Ausscheidung gegen Alexander Herr durch.

HB TURIN. Herr war so sauer, dass er nach der Entscheidung von Bundestrainer Peter Rohwein vor Wut gegen die Container-Tür trat und die Anlage in Pragelato fluchtartig verließ.

Bei ständig wechselnden Winden sprang Schmitt 121,5 Meter und darf nun an der für 18.00 Uhr angesetzten Qualifikation teilnehmen. Herr kam lediglich auf 108,5 Meter. Für den Wettbewerb gesetzt waren Michael Uhrmann (Rastbüchl), Georg Späth (Oberstdorf) und Michael Neumayer (Berchtesgaden), der mit 128,5 Meter bester Deutscher im Training war.

"Wir sind alle auf einem Niveau. Bei diesen Bedingungen hat heute das Glück entschieden", räumte Schmitt ein. Der 28 Jahre alte Team- Routinier war bei der Entscheidung auf der Normalschanze nur Zuschauer gewesen und drohte zum Olympia-Touristen zu werden. "Ich habe mein Zeug gemacht, hatte aber keine guten Bedingungen", sagte der Team-Olympiasieger von 2002 nach seinem Trainingssprung.

Da ahnte er noch nicht, dass es Herr viel ärger erwischen sollte. Nach seinem Absturz auf 108,5 Meter ahnte der Schonacher bereits das Unheil. "Wenn dieser eine Sprung entscheidet, soll Martin weiter gehen. Ob der Versuch Aussage kräftig war, ist auf Grund der irregulären Bedingungen jedoch fraglich", sagte Herr.

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