Sprunggelenksverletzung legt Kiefer lahm: Kiefer muss im Einzel verletzt passen

Sprunggelenksverletzung legt Kiefer lahm
Kiefer muss im Einzel verletzt passen

Nicolas Kiefer verzichtet auf einen weiteren Einsatz im Daviscup. Der Hannoveraner hat wegen seiner Sprunggelenkverletzung das bedeutungslose Einzel am Sonntag im Match gegen Frankreich abgesagt. Kiefer soll den geschwollenen linken Knöchel nach Anraten des Mannschaftsarztes schonen. Für den 28-Jährigen tritt Rainer Schüttler im westfälischen Halle zum dritten Einzel an. "Wenn wir noch eine Chance gehabt hätten, hätte ich versucht zu spielen", sagte Kiefer, "aber so ist es einfach zu gefährlich. Der Arzt hat mir auch Trainingsverbot erteilt."

Frankreichs Teamchef Guy Forget nominierte angesichts der 3:0-Führung für die beiden letzten Matches seine beiden Doppelspieler Arnaud Clement und Michael Llodra, die mit ihrem Erfolg über Alexander Waske und Tommy Haas am Samstag für den entscheidenden dritten Punkt gesorgt hatten. Die Spitzenspieler Sebastien Grosjean und Richard Gasquet werden geschont. Clement spielt gegen Schüttler, Llodra bestreitet das letzte Match gegen Tommy Haas.

Kernspintomographie am Montag

Kiefer wird sich am Montag in Hannover einer Kernspintomographie unterziehen, um über die weitere Behandlung seines verletzten Sprunggelenks im linken Knöchel zu entscheiden. Der Niedersachse leidet seit über vier Wochen an einer Bänderdehnung, die er in der Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne erlitten hatte. Dennoch stieß er beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres bis ins Halbfinale vor, musste aber seinen anschließend geplanten Start beim Turnier in Zagreb absagen.

Kiefer hatte eigentlich ab kommender Woche für Turniere in den USA gemeldet, um sich dort auf das erste Masters-Turnier ab 6. März in Indian Wells vorzubereiten. Wie lange er mit der Verletzung nun ausfällt, werden die Ärzte nach der Untersuchung am Montag entscheiden.

© SID

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