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Starke Aufholjagd bringt DBB-Team Rang zwei

Ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen Russland haben Deutschlands Basketballer angeführt von einem starken Dirk Nowitzki noch mit 51:50 gewonnen und sich damit Rang zwei in der EM-Gruppe gesichert.

In einem echten Basketball-Krimi hatten Deutschlands Basketballer das bessere Ende für sich. Bei der EM in Serbien und Montenegro zeigte das Team eine grandiose Aufholjagd und holte sich damit noch den zweiten Platz in der Vorrunde. Die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann gewann das letzte Gruppenspiel gegen Russland mit 51:50 (16:26) und trifft nun im Qualifikationsspiel am Dienstag (18.00 Uhr/live im DSF) in Vrsac auf die Türkei. Die Russen zogen trotz der Niederlage als Gruppenerster in die Endrunde in Belgrad ein.

Hektisch und nervös begannen beide Teams vor 4 000 Zuschauern in der ausverkauften Millennium-Arena in Vrac. Elf Ballverluste, allein vier von Dirk Nowitzki, standen als Beleg für die kampfbetonte Partie. Dennoch sorgte der NBA-Star von den Dallas Mavericks für die ersten sechs Punkte der deutschen Mannschaft. Wie schon in den beiden Spielen zuvor gegen Italien (82:84 n.V.) und die Ukraine (84:58) versäumte es die DBB-Auswahl jedoch erneut, aus den Fehlern des Gegners Kapital zu schlagen.

Russlands Defensive macht DBB-Auswahl Probleme

Die Schwächen in der Offensive ließen die Trefferquote zwischenzeitlich sogar auf 20 Prozent sinken, während Russland seinen Vorsprung im zweiten Viertel auf 22:10 ausbaute. Mit einer aggressiven Defensive gelang es den Russen, Nowitzki weitgehend aus dem Spiel zu nehmen. Zur Halbzeit standen für den Allstar nur sechs Zähler in der Statistik, für die gesamte deutsche Mannschaft bescheidende 16.

Auch nach dem Wechsel schien der Korb für Nowitzki und Co. wie vernagelt. Den Russen reichte folglich eine Trefferquote von lediglich 38 Prozent aus dem Feld, um den Vorsprung auf 33:18 (26.) auszubauen.

Nowitzki erneut Deutschlands Top-Scorer

Dennoch stemmte sich das DBB-Team gegen die drohende Niederlage, ließ nichts unversucht, und kam Punkt für Punkt heran. In der 37. Minute gelang erstmals der Ausgleich zum 45:45 und 27 Sekunden vor Schluss brachte Nowitzki die deutsche Mannschaft mit einem Dreier erstmals in Führung.

Am Ende war Nowitzki mit 24 Punkten auch erneut bester deutscher Werfer vor Greene (7). Die Russen hatten in dem gebürtigen Amerikaner John Robert Holden (13) ihre sichersten Schützen.

© SID

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