Start in die Rasensaison
Federer feiert Auftaktsieg in Halle

Der dreimalige Titelträger Roger Federer ist erfolgreich in die Rasensaison gestartet. Bei den Gerry Weber Open im westfälischen Halle bezwang der Weltranglistenerste aus der Schweiz drei Tage nach seiner Finalniederlage bei den French Open gegen den Spanier Rafael Nadal den indischen Qualifikanten Rohan Bopanna 7:6 (7:4), 6:2 und ist damit seit 37 Spielen auf Gras ungeschlagen. Im Achtelfinale trifft der dreimalige Halle-Sieger auf den Franzosen Richard Gasquet.

Mayer erstmals im Viertelfinale

Bereits das Viertelfinale erreicht hat Florian Mayer. Der Bayreuther bezwang den an Nummer drei gesetzten Finnen Jarkko Nieminen 6:4, 3:6, 6:4 und muss nun gegen den Belgier Kristof Vliegen spielen. Neben Mayer ist von sieben gestarteten Deutschen in Halle nur noch Tommy Haas im Turnier. Der gebürtige Hamburger bestreitet sein Achtelfinalmatch gegen Andreas Seppi aus Italien am Donnerstag.

Federer auf Rasen eine Macht

Roger Federer zeigte sich derweil erleichtert. "Ich hatte nicht gerade hohe Erwartungen an dieses Match. Ich musste Paris erstmal emotional verarbeiten und war etwas erschöpft vom dem ganzen Druck in den letzten Wochen", erklärte der Schweizer und fügte hinzu: "Aber ich habe keine Angst, dass ich meinen Rhythmus vor Wimbledon nicht finden werde." Dort hatte der 24-Jährige 2002 in der ersten Runde gegen den Kroaten Mario Ancic seine bislang letzte Niederlage auf Rasen kassiert.

Seitdem hat Federer sowohl in Halle als auch beim berühmtesten Tennisturnier der Welt jeweils dreimal triumphiert. Sollte er auch diesmal in Halle gewinnen, würde er mit dem Rekord des Schweden Björn Borg gleichziehen, der von 1976 bis 1980 in Wimbledon 41-mal in Folge auf Gras ungeschlagen blieb.

Starker Beginn von Bopanna

Der 26 Jahre alte Nobody Bopanna, Nummer 267 der Weltrangliste, überraschte Federer im ersten Satz mit gewaltigen Aufschlägen und spielte auch mit dem zweiten Aufschlag konsequent "Serve and Volley". Neben neun Assen produzierte Bopanna allerdings auch zehn Doppelfehler. Roger Federer war eigens mit einem vom Veranstalter angemieteten Privatjet von Paris nach Münster/Osnabrück eingeflogen und dann mit den Shuttle-Service nach Halle gebracht worden.

© SID

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