Streit um Geld
Giro d'Italia von Boykott bedroht

19 der 20 der ProTour-Radteams haben gedroht, auf einen Start beim Giro d'Italia zu verzichten. Es geht wieder einmal ums Geld.

HB BERLIN. 19 der 20 ProTour-Teams erwägen einen Boykott des am 7. Mai beginnenden Giro d'Italia. Hintergrund sind Differenzen mit dem Veranstalter über die Höhe der Startgelder. Das bestätigte vor dem Start des 40. Amstel Gold Race am Sonntag in Maastricht Christian Henn, der Chef des Gerolsteiner-Teams, das ebenso an der Boykott- Drohung beteiligt ist wie T-Mobile.

«Die Giro-Veranstalter wollen 30 000 Euro an jedes Team zahlen, die Mannschaften fordern 60 000 Euro. Ich hoffe, es gibt bald eine Einigung», erklärte am Sonntag Enrico Carpani, der Sprecher des Radsport-Weltverbandes (UCI). Durch den ProTour-Status sind unter anderem auch die Fernseh-Gelder an die Veranstalter gestiegen, von denen die Teams profitieren wollen.

Der aktuelle Finanz-Streit hat nur hintergründig mit den Querelen der vom Weltverband geschaffenen ProTour mit den Veranstaltern der großen Länder-Rundfahrten zu tun. Die Organisatoren der Tour de France, des Giro und der Vuelta und ihre angeschlossenen acht Rennen nehmen im Moment nur unter Vorbehalt an der ins Leben gerufenen ProTour-Serie teil.

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