sonstige Sportarten
Streit zwischen Pechstein und Kraus beendet

Desg-Präsident Gerd Heinze konnten zwischen den beiden Kontrahenten Claudia Pechstein und Chef-Bundestrainer Helmut Kraus erfolgreich vermitteln. Bei den Querelen ging es um Macht und Kompetenzen in der Desg.

Nach monatelangen Streitereien sind nun endlich alle Differenzen zwischen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein und Chef-Bundestrainer Helmut Kraus bezüglich Macht und Kompetenzen in der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) bereinigt.

Der neue Desg-Präsident Gerd Heinze vermittelte erfolgreich unter den beiden Parteien, die vor allem in der vergangenen Saison immer wieder heftig aneinander geraten waren.

"Es hat gute Gespräche zwischen allen Beteiligten gegeben, die vor allem von Gerd Heinze immer wieder mit viel Beharrlichkeit vorangetrieben worden sind. Es wurden alte Differenzen beigelegt und viele Dinge im Hinblick auf die kommende Saison konkret angesprochen, so dass einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit nichts mehr im Wege steht", sagte Pechstein am Dienstag dem Sport-Informations-Dienst (sid). Kraus meinte: "In diesem Jahr zählt nur eins: Der Erfolg, vor allem bei Olympia in Turin."

Dauerfehde sorgte für negative Schlagzeilen

In den vergangenen Monaten hatte die Dauerfehde dem Eisschnelllauf immer wieder negative Schlagzeilen eingehandelt. Die viermalige Olympiasiegerin Pechstein warf Kraus Inkompetenz sowie mangelnde Kommunikation vor und regte mehrfach einen Rücktritt des Bundestrainers an. Im Dezember 2004 und im Mai 2005 war ein Aussprachetermin kurzfristig verworfen worden.

Zuletzt hatte Claudia Pechstein wegen andauernder Differenzen den "Friedensgipfel" am 3. Juni platzen lassen. Aber bereits kurze Zeit später begannen die klärenden Gespräche, die Ende Juli erfolgreich abgeschlossen wurden. Beide Seiten waren mit dem Ergebnis allerdings zunächst nicht an die Öffentlichkeit gegangen.

© SID

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