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Strombach bleibt an der DHB-Spitze

Ulrich Strombach ist als Präsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Amt bestätigt worden. Der Gummersbacher wurde in Würzburg für die kommenden drei Jahre wiedergewählt.

Auch in den kommenden drei Jahren wird Ulrich Strombach dem Deutschen Handball-Bund (DHB) als Präsident erhalten bleiben. Der Gummersbacher Jurist, der bereits seit 1998 im Amt ist, wurde auf dem 28. ordentlichen Bundestag des weltgrößten Handball-Verbandes in Würzburg bei lediglich vier Gegenstimmen und einer Enthaltung bis 2008 mit großer Mehrheit wiedergewählt. Einen Gegenkandidaten für den 61-Jährigen gab es nicht.

Auch Bredemeier im Amt bestätigt

Auch die Vize-Präsidenten Horst Bredemeier (Leistungssport), Wolfgang Gremmel (Finanzen/Marketing), Rainer Witte (Recht) und Michael Giehrl (Breitensport/Ausbildung) wurden mit deutlichen Ergebnissen im Amt bestätigt. Ex-Bundestrainer Bredemeier setzte sich bei den 111 anwesenden Delegierten sogar ohne Gegenstimme und Enthaltung einstimmig durch. Das gesamte Präsidium, in das auch die Ligaausschuss-Vorsitzenden Bernd-Uwe Hildebrandt (Männer) und Berndt Dugall (Frauen) integriert sind, wurde zudem bei drei Enthaltungen entlastet.

Für Strombach, der bei seiner Wiederwahl vor drei Jahren in Celle noch fünf Gegenstimmen (eine Enthaltung) erhalten hatte, ist die WM in Deutschland die mit Abstand größte Herausforderung seiner Amtszeit. "Wir wollen die Weltmeisterschaft zelebrieren", betonte der Funktionär und hält auch die Goldmedaille für das Team von Bundestrainer Heiner Brand für möglich. Strombach: "Die Nationalmannschaft hat mir schon viel Freude gemacht. Aber mit dieser Erfolgsliste stehen wir noch nicht am Ende."

Unter der Führung des Anwalts für Wirtschaft- und Arbeitsrecht hatte der 850 000 Mitglieder starke DHB binnen vier Jahren seinen Schuldenberg in Höhe von 2,5 Mill. Euro abgebaut. Mit der wirtschaftlichen Situation des Verbandes ist Strombach denn auch zufrieden. "Ich halte eine Übersteigung der Gewinnerwartung für 2005 für durchaus möglich. Die Lage ist gut", erklärte der dreifache Familienvater, der als Vorsitzender von Rekordmeister VfL Gummersbach (1976 bis 1992) in 16 Jahren 17 Titel feierte.

© SID

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