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Südafrika, Senegal und Nigeria bangen um WM-Ticket

Nach einem Spieltag voller Überraschungen bangen mit Südafrika, Senegal und Nigeria drei der afrikanischen Spitzenmannschaften um die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

dpa JOHANNESBURG. Nach einem Spieltag voller Überraschungen bangen mit Südafrika, Senegal und Nigeria drei der afrikanischen Spitzenmannschaften um die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Der WM-Gastgeber von 2010, Südafrika, musste in Johannesburg eine 0:2-Niederlage gegen Ghana hinnehmen. Nigeria kam daheim über ein 1:1 gegen Angola nicht hinaus. Senegal musste sich im Heimspiel gegen Togo mit einem 2:2 begnügen. Angola, Ghana und Togo haben nun die größten Chancen, sich erstmals für eine WM zu qualifizieren.

Südafrika fiel in der Gruppe zwei hinter Ghana (je 15 Punkte) auf den zweiten Platz zurück. Sollte Ghana sein Heimspiel gegen Uganda und auswärts seine Begegnung mit den Kapverdischen Inseln gewinnen, wäre die Mannschaft von Stuart Baxter aus dem Spiel. Die 45 000 Zuschauer in Johannesburg wollten durch einen Sieg Südafrikas eigentlich den Gewinn der WM-Fahrkarte nach Deutschland feiern. Stattdessen herrschte tiefste Enttäuschung. Baxters Tage als Nationalcoach sind wohl gezählt.

Nach dem 1:1 gegen Angola sieht es in der Gruppe vier danach aus, als könnte sich Nigeria zum ersten Mal seit 1990 nicht für eine WM-Endrunde qualifizieren. Auch in dieser Gruppe stehen bei einem Punktegleichstand von 15 zwischen Nigeria und Angola nur noch zwei Spiele aus. Gewinnt Angola daheim gegen Gabun und auswärts gegen Ruanda, wäre die Sensation perfekt. Bei Punktgleichheit spräche der Direktvergleich beider Mannschaften für die erstmalige WM-Qualifikation von Angola.

Senegal (15) liegt in der Gruppe 1 weiterhin zwei Punkte hinter Togo und fiel durch Sambias 2:1-Sieg gegen Mali sogar auf den dritten Platz zurück. Auch Togo hat seine erste WM-Qualifikation nun selbst in der Hand. Während Afrika-Meister Tunesien gegen das deutsche Team beim Confed-Cup mit 0:3 verlor, verbesserte sich seine Situation in der Qualifikationsgruppe fünf durch ein 0:0 Marokkos in Kenia. Zwar behaupteten die Marokkaner ihre Führung (16). Doch hat Tunesien (14) ein Spiel weniger.

Bei einer Panik vor dem Stadion in Nairobi gab es einen tödlichen Zwischenfall. Ein Junge wurde im Gedränge erdrückt, mehrere Menschen wurden verletzt.

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