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Südafrikaner Goosen bei US Open auf Erfolgskurs

Die "Operation Titelverteidigung" scheint dem südafrikanischen Golfprofi Retief Goosen zu gelingen. Nach der dritten Runde der US Open in Pinehurst liegt der Titelverteidiger mit drei Schlägen Vorsprung in Führung.

Der südafrikanische Golfprofi Retief Goosen steht vor seinem dritten Triumph bei den US Open. Der Sieger von 2001 und 2004 setzte sich am Samstag mit einer 69er Runde und insgesamt 207 Schlägen alleine an die Spitze. Der Titelverteidiger hat einen Vorsprung von drei Schlägen auf das US-Verfolgerduo Olin Browne und Jason Gore. "Ich denke, ich habe eine sehr gute Chance. Ich fühle mich gut und bin zuversichtlich. Allerdings kann man auf diesem Platz schnell viele Schläge verlieren", sagte der Weltranglistenfünfte Goosen.

Tiger Woods noch nicht abgeschlagen

Der Weltranglistenerste Tiger Woods aus den USA, der im April das US Masters als erstes Major-Turnier der Saison gewonnen hatte, hat als Siebter mit 213 Schlägen auch noch Siegchancen. "Einen solchen Rückstand kann man aufholen", sagte der zweimalige US-Open-Champion Woods (2000 und 2002), der wie Goosen genau wusste, was ihn auf Runde vier erwartet: "Es war bis jetzt schon unglaublich, hier zu spielen. Aber auf der letzten Runde stehen die Fahnen noch schwieriger." Die Statistik spricht jedoch gegen einen Erfolg von Woods, denn bei seinen neun Major-Siegen lag er jeweils vor der Schlussrunde vorn.

Der Anhausener Bernhard Langer, der bei seiner 20. US Open soeben noch den Cut geschafft hatte, verbesserte sich mit einer 71 und 218 Schlägen auf den 35. Platz. "Das war ein guter Tag für mich, ich bin zufrieden", sagte der Schwabe, der bei seiner 20. Teilnahme am anerkannt schwersten der vier Major-Turniere des Jahres zum zehnten Mal den Cut überstand.

Goosen: "Ich muss versuchen, Fehler zu vermeiden"

Auf der Schlussrunde erwartet die 83 verbliebenen Spieler noch einmal ein höchster Schwierigkeitsgrad. "Die Fahnen werden auf die schwierigsten Positionen gesteckt. Ich muss versuchen, die Löcher par zu spielen und Fehler zu vermeiden", sagte Retief Goosen. Dabei hatte er am Samstag als Einziger neben Peter Jacobsen (USA/69) den Par-70-Kurs unter Platzstandard bewältigt.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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