Super Bowl: Die Milliarden-Dollar-Show

Super Bowl
Die Milliarden-Dollar-Show

Kickoff für das größte Sportereignis des Jahres in den USA: den Super Bowl. Millionen werden das Football-Finale verfolgen – und Konzerne wollen Milliarden damit verdienen. Ganz vorne dabei ist ein deutscher Autobauer.
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New York/New OrleansEs ist noch nicht lange her, da war der „Superdome“ der wohl gruseligste Ort Amerikas. Das Stadion-Monster in der Innenstadt von New Orleans war der letzte Zufluchtsort für Zehntausende Menschen, als im Sommer 2005 Hurrikan „Katrina“ die Stadt heimsuchte. Die Geschichten von Müll, Krankheiten und Gewalt, die Bilder des Stadions, von Wasser umgeben und mit zerfetzter Dachverkleidung, sie gehören zum kollektiven Gedächtnis der Amerikaner.

Inzwischen sind die Schäden repariert, der „Superdome“, eine Mischung aus Tellermine und geparktem Ufo, glänzt wieder. Und an der Außenwand prangt in Riesenbuchstaben eine deutsche Premium-Marke: Seit 2011 heißt der ehemalige Katastrophenort „Mercedes-Benz Superdome“.

Der Marketing-Coup dürfte sich für den Autobauer auszahlen, wenn dort am heutigen Sonntag die San Francisco 49ers und die Baltimore Ravens zum Football-Finale Super Bowl aufeinandertreffen.

Es ist das größte Sportereignis des Jahres in Amerika, bis zu 180 Millionen TV-Zuschauer werden zeitweise erwartet. Und Bernhard Glaser, Marketingchef der US-Tochter des Autobauers, reibt sich schon die Hände: „Jedes Mal, wenn die Kommentatoren im Fernsehen zum Spiel schalten, werden sie sagen: ,Geben wir zurück in den Mercedes-Benz Superdome`“, sagte er dem Magazin „Forbes“.

Mehr Aufmerksamkeit als beim Super Bowl geht kaum. Das Ereignis ist viel mehr als nur ein Football-Spiel, es ist ein Milliarden-Geschäft und ein Marketing-Spektakel sondergleichen. Allein die Preise für TV-Werbung sprengen jedes Jahr neue Rekorde: 3,8 Millionen Dollar verlangt der ausstrahlende Sender CBS mittlerweile – für 30 Sekunden.

Das sind noch einmal 0,3 Millionen mehr als 2012 und entspricht dem Achtfachen des teuersten Werbeplatzes in Deutschland im vergangenen Jahr. Mercedes-Benz etwa muss beim Super Bowl 2013 für den Gegenwert eines 90-Sekunden-Spots rund 375 Exemplare der neuen CLA-Klasse verkaufen, die der Autobauer dort bewerben will. Die vorab im Internet veröffentlichten Werbefilme zeigen etwa das Bikini-Model Kate Upton, wie sie eine Grupper Footballer ablenkt, die gerade einen Mercedes waschen.

Die Stuttgarter konkurrieren in diesem Jahr unter anderem mit Audi und Volkswagen um die Aufmerksamkeit der Zuschauer. VW hatte sich mit seinem Spot bereits Anfang der Woche Ärger eingefangen, weil er angeblich rassistisch ist. Der Film zeigt einen Durchschnitts-Büroarbeiter namens Dave, der – untermalt von Reggae-Musik – fröhlich und sorglos durch die Büroflure läuft und mit jamaikanischem Akzent die Kollegen ankumpelt. Grund für die gute Laune: sein neuer roter VW New Beetle. Allerdings ist Dave hellhäutig und aus Minnesota, weshalb Kritiker dem Autobauer umgehend vorwarfen, Klischees über Jamaikaner zu verbreiten.

Der Protest verhallte allerdings schnell wieder. Der Spot kam bei Youtube gut an, brachte VW zusätzliche PR und soll zum Super Bowl wie geplant gesendet werden.

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1,2 Milliarden Chicken Wings

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  • Die 1990er E-Klasse W124 (gebaut von 85-94) war eines der besten Autos, die je von Mercedes gebaut wurden! Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei diesen unzerstörbaren gebrauchten Autos absolut das beste, sofern man von vernünftigen Verkäufern (keine unbemittelten Armleuchter!) wie Rentner, Witwen usw. einen gepflegten mit Automatik kauft. Ich spreche von 40 Jahren Mercedes Erfahrung, derzeit 300 D (124er) mit über 330tsd auf der Uhr, seit 5 Jahren kein Schraubenschlüssel daran gewesen! Nur Verschleissteile gewechselt. Dieses Auto fährt billiger und bequemer als jeder Möchtegern-Kleinwagen, selbst wenn der 13 Jahre jünger ist!

  • vor 4 jahren oder so (da war ich 14) hatte ich auch noch das gefühl. Inzwischen finde ich gibt es durchaus modelle, die sich zwischen bmw und audi sehen lassen können.

    klar kann man mit einer 1990er e-klasse nicht bei der jungen generation punkten, aber da hat sich das angebot ja inzwischen deutlich geändert.

  • Bitte "Die erfolgreichsten Super-Bowl-Teilnehmer seit 1967" updaten und nicht nur copy and paste vom letzten Jahr benutzen. Die New York Giants haben viermal den Super Bowl gewonnen, das vierte Mal war 2012, das Jahr welches hier nicht aufgeführt wird.

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