Surfen Wellenreiten
Burrow läutet am Bells Beach die Siegerglocke

Taj Burrow hat Andy Irons im Finale des Rip Curl Pro am Bells Beach in die Schranken gewiesen. Mit einer 9-Punkte-Welle kurz vor Schluss sicherte sich der "Aussie" den Sieg und durfte am Ende die Siegerglocke läuten.

Was für ein Triumph für Taj Burrow beim zweiten Event auf der ASP World Tour: Der "Aussie" sicherte sich in seiner Heimat am legendären Bells Beach den Sieg und durfte beim 35. Rip Curl Pro am Ende nach alter Tradition die Siegerglocke läuten.

Dabei lieferten sich Burrow und der Hawaiianer Andy Irons im finalen Heat einen Showdown der Extraklasse, den Burrow erst in den letzten Minuten für sich entscheiden konnte. Eine 9-Punkte-Welle zwei Minuten vor dem Ende brachte dem Australier mit insgesamt 16,83 Punkten schlussendlich den Sieg, Irons kam insgesamt nur auf 14,73 Zähler. Damit durfte Burrow erstmals seit seinem Triumph in Brasilien 2004 wieder den Siegerscheck bei einem ASP-Event entgegennehmen.

Burrow: "Ein fantastisches Gefühl"

"Es fühlt sich einfach zu gut an, um wahr zu sein. Ich bin total happy. Das ist der Event, bei dem ich schon immer von einem Sieg geträumt habe. Es ist unglaublich", berichtete Burrow im Anschluss an das Finale hörbar stoked. "Ich wusste einfach, dass ich die letzte Welle gut reiten musste, denn es war so eine verdammt gute Welle. Ich habe einfach versucht, alles auszuschalten, den Druck, die vielen Zuschauer, und bin sie einfach zu Ende abgeritten. Nach der Hälfte wusste ich, ich habe den Score, danach hat es nur noch Spaß gemacht. Das war ein fantastisches Gefühl."

Im Gesamtranking auf Platz eins

Im Gesamtranking der ASP belegt Burrow nach seinem Sieg und einem dritten Platz beim Quiksilver Pro an der Gold Coast nun gemeinsam mit Landsmann Mick Fanning, der am Bells Beach auf Rang drei landete, den ersten Platz. Sowohl Burrow als auch Fanning nehmen damit in diesem Jahr Kurs auf ihren ersten Weltmeister-Titel. Bells-Titelverteidiger Kelly Slater, seines Zeichens amtierender und achtmaliger Weltmeister, musste bereits im Viertelfinale die Segel streichen und belegt im Gesamtranking derzeit nur den vierten Platz.

Weiter geht es auf der Herren-Tour Anfang Mai, wenn die Surfelite beim Billabong Pro in der Monsterwelle von Teahupoo, Tahiti um wichtige WM-Punkte und gegen den schmerzhaften Wipe-Out kämpft.

© SID

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