T-Mobile wieder führend in der Teamwertung
Ullrich macht Boden gut

Der Spanier Marcos Serrano hat sich den Sieg auf der 18. Etappe der Tour de France gesichert. Der Mann vom Team Liberty Seguros setzte sich am Schlussanstieg im Zentralmassiv vor Axel Merckx und Cedric Vasseur durch. Jan Ullrich konnte seine Chancen auf Platz 3 durch eine starke Leistung am letzten Berg verbessern.

Marcos Serrano hat durch einen entschlossenen Antritt im französischen Zentralmassiv den Tagessieg auf der 18. Etappe der 92. Tour de France eingefahren. Der Spanier in Diensten des Teams Liberty Seguros setzte sich nach 189km zwischen Albi und Mende im Finale einer Spitzengruppe allein durch. Dicht dahinter folgten auf den weiteren Plätzen Cedric Vasseur (Frankreich) und der Belgier Axel Merckx. Als bester Deutscher landete Matthias Kessler mit 1:44 Minuten Rückstand auf Rang acht. Der T-Mobile-Fahrer zählte als einziger Deutscher zur Ausreißergruppe, konnte die Tempoverschärfung auf dem 3,1km langen Schlussanstieg mit durchschnittlich 10,1 Prozent am Cote de la Croix-Neuve aber nicht mehr mitgehen

Ullrich holt auf Rasmussen auf

Jan Ullrich rückte nach einer starken Leistung im Zentralmassiv wieder näher an die Podiumsplätze heran. Der T-Mobile-Kapitän knöpfte "Bergkönig" Michael Rasmussen auf dem 18. Teilstück 37 Sekunden ab und verringerte damit seinen Rückstand auf den dritten Platz auf 2:12 Minuten. Der sechsmalige Toursieger Lance Armstrong setzte indes seine Triumphfahrt nach Paris unbeirrt fort und zeigte auch bei den letzten Anstiegen der 92. Tour de France keine Schwächen.

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Armstrong, Ullrich, Ivan Basso und Cadel Evans erreichten 11:17 Minuten hinter Serrano das Ziel. Vor allem Armstrong und Basso hatten auf dem Schlussanstieg mächtig auf das Tempo gedrückt. Die Folge war, dass Rasmussen abreißen lassen musste. Auch Ullrich hatte Probleme, kämpfte sich aber schließlich wieder heran.

Ullrich: "Ich habe heute gekämpft"

"Ich habe heute gekämpft und Rasmussen ein paar Sekunden abgenommen. Morgen wird das der Streckenverlauf nicht zulassen. Da wird Discovery das Rennen kontrollieren und ich kann mich für das Zeitfahren schonen. Gut, dass Matthias Kessler bei der ersten Gruppe dabei. Das war sehr gut für die Mannschaftswertung", sagte Ullrich.

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