"Tank-Affäre"
BAR-Honda für zwei Formel-1-Rennen ausgeschlossen

Der britisch-japanische Rennstall BAR-Honda ist wegen der "Tank-Affäre" für die nächsten beiden Rennen der Formel-1-WM ausgeschlossen worden. Zudem wurden Pilot Jenson Button sechs gewonnene Punkte aberkannt.

PARIS. BAR-Honda fährt wegen der "Tank-Affäre" den Rest der Saison auf Bewährung, entschied das Berufungsgericht des Internationalen Automobilverbandes FIA. BAR-Honda fehlt damit bei den Rennen am kommenden Sonntag in Barcelona sowie in Monte Carlo. Die FIA hatte einen WM-Ausschluss für die komplette Saison gefordert.

Zudem wurden Jenson Button die sechs beim Großen Preis von San Marino in Imola gewonnenen Punkte aberkannt. Auf Platz drei rückte der österreichische McLaren-Mercedes-Testfahrer Alexander Wurz vor.

Beim Großen Preis von San Marino am 24. April war der Rennstall mit untergewichtigen Wagen gefahren und hatte die Existenz eines Zusatztanks verneint. Das Berufungsgericht bemängelte in seiner Entscheidung die fehlende Transparenz und Offenheit des Teams. Der Rennstall hatte bei der Verhandlung alle Vorwürfe zurückgewiesen, Kontrollen und Reglements in Frage gestellt sowie die Beweislage als äußerst dünn bewertet.

Der Wagen des hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso und Titelverteidiger Michael Schumacher drittplatzierten Button hatte beim ersten Wiegen 606,1 kg auf die Waage gebracht. Komplett leer gepumpt unterschritt der Bolide das Mindestgewicht von 600 kg samt Fahrer um 5,4 kg. Erst sechs Stunden nach dem Rennen hatten die zuständigen Kommissare das Ergebnis bestätigt. Die FIA war dagegen in Berufung gegangen.

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