sonstige Sportarten Team Germany beendet "Act 8" mit zwei Niederlagen

Das deutsche Segel-Syndikat United Internet Team Germany hat am letzten Renntag der achten Testregatten (Act 8) für den 32. America´s Cup 2007 zwei Niederlagen kassiert. Die Crew um Skipper Jesper Bank wurde in Trapani/Sizilien von der schwedischen Victory Challenge um 1:59 Minuten und von der italienischen +39-Challenge um glatte zwei Minuten distanziert.

Damit belegt der erste deutsche Teilnehmer in der 154-jährigen Geschichte der Veranstaltung mit zwei Siegen aus elf Rennen den elften Platz des Endklassements und fuhr das schlechteste Resultat seiner bisherigen Kampagnen-Geschichte ein. Eigentlich hatten die Deutschen in Trapani/Sizilien mindestens Rang neun angestrebt.

Nachdem an den Vortagen immer wieder Materialprobleme bessere Ergebnisse verhindert hatten, hielt die Ausrüstung den äußeren Bedingungen in den Abschlussrenen stand. Allerdings erwiesen sich die Victory Challenge und die +39-Challenge, gegen die man sich zumindest eine kleine Siegchance erhofft hatte, als zu stark. Gegen die Italiener handelte man sich in der Vorstartphase wegen der Verletzung des Wegerechts zudem einen Penalty ein. Die einzigen Siege gelangen in Italien gegen das Team China und das Team Capitalia (Italien).

Wieder Sieg für Alinghi

Den Gesamtsieg sicherte sich derweil einmal mehr der Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg. Allerdings erlebte die Mannschaft um den dreimaligen Olympiasieger einen "schwarzen Dienstag" und musste sich sowohl der französischen K-Challenge als auch dem US-Syndikat BMW-Oracle-Racing geschlagen geben.

Zuvor waren die Eidgenossen in 31 Matchraces in Serie unbesiegt geblieben. Trotz der Niederlagen reichte den Schweizern aber ihr Polster der Vortage. Platz zwei ging an das Team New Zealand (Neuseeland), den dritten Rang fuhr die italienische Luna Rossa ein. Das südafrikanische Team Shosholoza um den Hamburger Boat Captain Tim Kröger wurde Zehnter.

Nach zwei Ruhetagen stehen von Freitag bis Sonntag die Fleetraces des Act neun auf dem Programm. Hierbei treten anders als im Matchrace alle Boote auf einmal gegeneinander an. Beim Act sieben in Malmö hatten die Deutschen bereits bewiesen, dass ihnen diese Disziplin liegt. Mit dem siebten Rang der Gesamtwertung war im vergangenen Monat die beste Platzierung der Syndikatsgeschichte gelungen.

© SID

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