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Team Germany freut sich über bestes Resultat

Nach der Absage des vierten und letzten Fleetrace am Sonntag wegen schwacher Winde und schlechter Sichtverhältnisse konnte sich das deutsche Segel-Syndikat Team Germany über Gesamtplatz sieben freuen.

Auf diesem Resultat kann das deutsche Segel-Syndikat aufbauen: Das Team Germany hat die siebten Vorbereitungsregatten (Act 7) auf den 32. America´s Cup 2007 vor Valencia mit dem besten Ergebnis seiner Kampagnen-Geschichte abgeschlossen. Nachdem das vierte und letzte Fleetrace am Sonntag wegen zu schwacher Winde und schlechter Sichtverhältnisse in Malmö abgesagt werden musste, schloss die Crew um den dänischen Skipper Jesper Bank die Regattaserie auf dem siebten Rang ab. Bei den drei vorherigen Acts war der erste deutsche Teilnehmer in der 154-jährigen Geschichte der Veranstaltung nie über Platz zehn hinausgekommen.

"Sind mehr als zufrieden"

"Es lief sehr gut, und wir sind mit dem Erreichten mehr als zufrieden. Es ist nur schade, dass wir den siebten Rang durch den Rennausfall am Sonntag nicht noch manifestieren oder gar verbessern konnten", sagte Syndikats-Chef Uwe Sasse: "Für die nächsten Rennen in Trapani sind wir sehr optimistisch. Man darf Malmö aber nicht zum Maßstab machen."

Auf den fünften Platz im ersten Rennen am Freitag folgten am Samstag die Ränge zehn und sieben. Durch die Flaute musste der Act sieben von geplanten fünf auf drei Wettfahrten verkürzt werden. Den Gesamtsieg sicherte sich aufgrund der besseren Platzierung im letzten Rennen der Schweizer Titelverteidiger Alinghi mit Steuermann Jochen Schümann aus Penzberg vor dem punktgleichen US-Syndikat BMW-Oracle-Racing.

Durch sein gutes Abschneiden konnte das Team Germany auch die Turbulenzen, von denen der Act sechs überschattet worden war, in den Hintergrund drängen. Der Unfall des Rostocker Vorschiffsmannes Christian Buck, die ständig keimenden Krisengerüchte und die sofortige Beurlaubung von Sportdirektor Andreas John hatten für erhebliche Unruhe innerhalb der Mannschaft gesorgt.

"Es herrscht eine Aufbruchstimmung"

"Wenn man die vergangenen Tage ins Camp gegangen ist, war die Stimmung aber schon wieder eine ganz andere. Natürlich hat uns die Situation extrem belastet. Aber inzwischen herrscht schon wieder Aufbruchstimmung", erklärte Sasse. Er würde zwar nicht von einer Trotzreaktion reden, aber es sei ein sehr souveräner Auftritt der Crew gewesen.

Nach einigen Ruhetagen wird sich die Mannschaft am kommenden Wochenende im Heimathafen Kiel zusammenfinden, um das Training auf dem Wasser wieder aufzunehmen. Zudem stehen Fitnesstests auf dem Programm, auf deren Basis ein Expertenteam individuelle Trainingspläne entwickelt. Derartige Formchecks sollen künftig alle vier Monate wiederholt werden.

Am 22. September brechen die Deutschen zu den 8. und 9. Vorbereitungsregatten vom 29. September bis zum 9. Oktober in Trapani/Sizilien auf. Bis dahin soll nach Möglichkeit auch ein Nachfolger für den beurlaubten John gefunden worden sein. "Die Entscheidung soll schnell, aber nicht überhastet getroffen werden", sagte Sasse.

© SID

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