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Team Germany startet in Trapani erfolgreich

Gleich am ersten Tag der achten Vorbereitunsgregatten auf den America´s Cup in Trapani durfte das United Internet Team Germany jubeln. Nach einer Niederlage setzte sich das Segel-Syndikat gegen das Team Capitalia durch.

So einen Start in die achten Vorbereitungsregatten (Act 8) für den 32. America´s Cup 2007 in Valencia hat sich das United Internet Team Germany gewünscht. Im Kampf um den angestrebten neunten Rang des Gesamtklassements musste sich die Crew um den dänischen Skipper Jesper Bank gegen die mitfavorisierte US-Kampagne BMW Oracle Racing zwar zunächst um 2:12 Minuten geschlagen geben. Anschließend gelang jedoch ein besonders in der Deutlichkeit überraschender Sieg gegen das Team Capitalia.

"Da hat man gesehen, dass das Boot für diesen Wind ausgereift und schnell ist. Wir haben alles richtig gemacht. Das war ein toller Start", sagte Bank nach dem Erfolg über die Italiener, denen man zuvor stets unterlegen war: "Wir hatten uns drei Erfolge vorgenommen, nun haben wir schon einen." Die größten Chancen auf Siege hatte man sich eigentlich wie zuletzt vor allem gegen das südafrikanischen Team Shosholoza um den Hamburger Boat Captain Tim Kröger und das Team China ausgerechnet.

Team Germany von Beginn an in Führung

Gegen die Amerikaner hatte der erste deutsche Teilnehmer in der 154-jährigen Geschichte der Veranstaltung noch einen Frühstart produziert, im Rennen gegen die Italiener lag man dann aber von Beginn an in Führung und hatte im Ziel 9:46 Minuten Vorsprung. Für das Team Capitalia dürfte die Niederlage besonders schmerzlich sein, da man dem Team Germany das Siegerboot erst im vergangenen Mai verkauft hatte. Doch zahlreiche Modifikationen der Deutschen verliehen der Yacht am Donnerstag die entscheidenden Vorteile im Boatspeed.

"Ich habe einen Freund verloren. Tom Weaver vom Team Capitalia hätte mir das Boot sicher nicht verkauft, wenn er das Potenzial unseres Technikteams gekannt hätte", scherzte Syndikats-Chef Uwe Sasse und freute sich, dass sein Team den Aufwärtstrend des Act sieben Anfang des Monats in Malmö, wo man in dem siebten Rang der Fleetrace-Serie das beste Resultat der noch jungen Syndikats-Geschichte verbuchte, fortsetzen und die teaminternen Querelen rund um den Act sechs erneut in den Hintergrund drängen konnte.

Titelverteidiger Alinghi souverän

Titelverteidiger Alinghi um den dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann aus Penzberg präsentierte sich am ersten Renntag derweil erneut souverän und fuhr mit dem US-Amerikaner Ed Baird am Steuer Siege gegen die Desafio Espanol und das Team China ein.

Ebenfalls noch einen weiße Weste haben die französische K-Challenge, die überraschend das Team New Zealand bezwang, BMW Oracle Racing, die Victory Challenge (Schweden), und die Luna Rossa aus Italien.

Am Freitag stehen für das Team Germany die Duelle mit dem Team New Zealand (12.30 Uhr) und dem Team Shosholoza auf dem Programm (etwa 15.00 Uhr).

© SID

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