Tennis ATP
Auch Andrejew kann Nadal nicht stoppen

Mit seinem 79. Erfolg auf Sand in Folge ist Rafael Nadal beim Mastersturnier in Hamburg ins Viertelfinale eingezogen. Der Russe Igor Andrejew war beim 6:4, 6:1 des Spaniers chancenlos. Auch Roger Federer siegte.

Der Weltranglistenerste Roger Federer ist seinem großen Kontrahenten Rafael Nadal beim ATP-Mastersturnier in Hamburg ins Viertelfinale gefolgt. Der topgesetzte Schweizer setzte sich überraschend klar mit 6:2, 6:3 gegen Juan Carlos Ferrero (Spanien) durch und zeigte sich dabei in wesentlich besserer Form als bei seinem mühsamen Auftaktsieg am Mittwoch gegen den Argentinier Juan Monaco. Der Mallorquiner baute hingegen seine unglaubliche Siegesserie auf Sand mit einem 6:4, 6:1 gegen Igor Andrejew (Russland) auf 79. Spiele aus.

"Dieses schwere Match hat mir sehr geholfen, besser zu spielen", sagte Federer, "ich habe mich trotz der schwierigen Bedingungen mit viel Wind gut gefühlt und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden." Der nächste Gegner des Schweizers am Freitag ist nun der Spanier David Ferrer, der den Kroaten Ivan Ljubicic mit 6:3, 6:3 ausschaltete. "Wenn ich so weiter spiele, habe ich eine gute Chance", meinte der Eidgenosse.

Nadal auf Sand scheinbar unschlagbar

Zuvor hatte sich Nadal auch von seinem bis dato letzten Bezwinger auf einem Sandplatz nicht stoppen lassen. Seine letzte Niederlage auf der roten Asche kassierte er im April 2005 in Valencia eben gegen Andrejew, besondere Bedeutung hatte die "Revanche" für ihn aber nicht. "Daran habe ich gar nicht gedacht, das ist viel zu lange her", sagte der 20-Jährige, "wichtig war, dass ich gegen ihn gut gespielt habe, es war ein wichtiger Sieg für mich."

Nadal versucht in der Hansestadt nach seinen Erfolgen von Monte Carlo und Rom als erster Spieler überhaupt alle drei Mastersturniere auf Sand in einer Saison zu gewinnen. In einer Neuauflage des Endspiels von Rom trifft der Spanier in der nächsten Runde auf den Chilenen Fernando Gonzalez. An das mögliche Finale gegen Federer will er deshalb noch gar nicht denken: "Das nächste Spiel wird auf jeden Fall schwer genug, nach dem Finalgegner kann man mich vor dem Sonntag fragen."

© SID

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