Tennis ATP
Aus für Zverev beim ATP-Turnier in Hamburg

Mischa Zverev hat sich beim ATP-Turnier in Hamburg nicht gegen Ivo Karlovic durchsetzen können. Zum Auftakt scheiterte der Deutsche nur knapp mit 6:7 (4:7), 6:7 (3:7).

Mischa Zverev muss als erster Deutscher beim ATP-Turnier in Hamburg das Feld räumen. Der 20 Jahre alte Lokalmatador unterlag dem Kroaten Ivo Karlovic nach zwei Tiebreaks mit 6:7 (4:7), 6:7 (3:7). Zverev hielt vor etwa 5 000 Zuschauern die Partie gegen den Weltranglisten-22. jederzeit offen, konnte dem 2,08-Meter großen Aufschlagspezialisten aber nie das Service abnehmen und zog in beiden Sätzen knapp den Kürzeren. Zverev war bereits auf Hartplatz im Frühjahr mit 3:6, 1:6 an dem Kroaten gescheitert.

Kiefer trifft Montag auf Mathieu

Der Linkshänder aus Hamburg hatte von Turnierdirektor Carl-Uwe Steeb eine Wildcard erhalten. Von den deutschen Profis ist allein Philipp Kohlschreiber auf Grund seiner Weltranglisten-Position für das 56-köpfige Hauptfeld qualifiziert. Nicolas Kiefer, Rainer Schüttler, Michael Berrer und der deutsche Meister Andreas Beck komplettieren das deutsche Kontingent bei der mit 2,27 Mill. Euro dotierten Veranstaltung. Kiefer trifft am Montag im vierten Einzel auf den Franzosen Paul-Henri Mathieu, anschließend spielt Berrer gegen den Italiener Andreas Seppi.

Erst am Dienstag tritt Kohlschreiber gegen Tommy Robredo, den Hamburg-Sieger von 2006 an. Rainer Schüttler spielt gegen den Finnen Jarkko Nieminen und der deutsche Meister Andreas Beck (Stuttgart) schlägt gegen den Serben Janko Tipsarevic auf.

Brunken verpasst Sprung ins Hauptfeld

Am Sonntag verpasste Jaan-Frederik Brunken den Sprung ins Hauptfeld. Der 18-Jährige aus Hannover unterlag im entscheidenden Qualifikationsspiel dem Italiener Gainliuca Naso mit 1:6, 3:6. Am Samstag hatte er mit seinem 7:6 (7:5), 2:6, 6:3-Erfolg über den Österreicher Jürgen Melzer für Aufsehen gesorgt.

Nach seiner Rückenverletzung von Rom hat kurzfristig noch der US-Amerikaner Andy Roddick seine Teilnahme abgesagt. Der Weltranglisten-Sechste sowie der an sieben notierte David Nalbandian sind die einzigen Top-Ten-Spieler, die nicht in Hamburg antreten. Die beiden Vorjahresfinalisten und Topgesetzten Roger Federer und Rafael Nadal haben am Sonntag bereits in Hamburg trainiert und werden nach einem Freilos für die erste Runde voraussichtlich am Mittwoch in das Geschehen eingreifen.

© SID

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