Tennis ATP
Canas erneut eine Nummer zu groß für Federer

Roger Federer ist erneut über Guillermo Canas gestolpert. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz unterlag dem Argentinier beim Masters-Turnier in Miami im Achtelfinale 6:7, 6:2 und 6:7.

Guillermo Canas war erneut eine Nummer zu groß für Roger Federer: Gut zwei Wochen nach der überraschenden Niederlage in Indian Wells ist der Weltranglistenerste beim ATP-Masters-Turnier in Miami erneut an dem Argentinier gescheitert.

Ratlos und tief enttäuscht zeigte sich Federer nach seiner erneuten Pleite im Achtelfinale von Miami: "Ich hatte fast das gesamte Match die totale Kontrolle. Ich hatte heute wirklich gedacht, dass ich gewinne", sagte der Titelverteidiger nach dem 6:7 (2:7), 6:2, 6:7 (5:7) gegen den Qualifikanten. Erst vor zwei Wochen hatte der Argentinier in Indian Wells die Serie des schon fast als unschlagbar geltenden Federers von 41 gewonnenen Matches in Folge gestoppt.

Canas nun gegen Robredo

"Ich weiß nicht, was der Schlüssel gegen ihn ist. Ich kämpfe einfach um jeden Punkt und gewinne wahrscheinlich deshalb", meinte der strahlende Sieger und suchte selbst nach einer Erklärung für den erneuten Triumph nach 2:38 Stunden. Im Viertelfinale des mit 3, 45 Mill. Dollar dotierten Turniers der Masters-Serie trifft der 29-Jährige nun auf Tommy Robredo aus Spanien, der sich gegen Radek Stepanek (Tschechien) 7:6 (7:4), 5:7, 7:6 (7:3) durchsetzte.

Während Federer seine Niederlage letztlich mit fehlendem Glück abhakte, schwebte Canas im siebten Tennishimmel. "Ich habe großartig gespielt. Für mich ist das alles wie ein Traum. Die Nummer eins der Welt zweimal hintereinander zu schlagen - das ist unglaublich", sagte der einst wegen Dopings für 15 Monate gesperrte Canas - inzwischen die Nummer 55 der Welt.

Federer schien nach dem Verlust des ersten Satzes den Rhythmus gefunden zu haben und gewann den zweiten Durchgang in alt bekannter, lockerer Manier. Zu Anfang des entscheidenden Satzes wähnte er sich nach einem Break schon auf der Siegerstraße, doch Canas konnte wenig später zum 3:3 ausgleichen, so dass erneut der Tiebreak entscheiden musste. Mit einem Ass zerschmetterte der Argentinier schließlich Federers Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

© SID

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