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Federer startet stark ins Turnier

Ohne Probleme hat Roger Federer die zweite Runde von Wimbledon erreicht. Der Schweizer setzte sich gegen den Russen Teimuras Gabaschwili mit 6:3, 6:2, 6:4 und blieb damit zum 49. Mal in Folge auf Rasen unbesiegt.

Titelverteidiger Roger Federer ist bei den 121. All England Championships in Wimbledon mühelos in die zweite Runde eingezogen. Der Schweizer bezwang in seinem Auftaktmatch den Russen Teimuras Gabaschwili mit 6:3, 6:2, 6:4 und feierte damit seinen 49. Sieg auf Rasen in Folge. Die Partie konnte wegen Regens erst mit einer Verspätung von rund eineinhalb Stunden begonnen werden. Federers Gegner in der zweiten Runde ist entweder der Italiener Davide Sanguinetti oder Juan Martin Del Potro aus Argentinien.

Als um 12.00 Uhr Ortszeit das Turnier beginnen sollte, nieselte es mit beinahe diabolischer Zuverlässigkeit aus dicken Wolken. Erst um 14.34 Ortszeit betrat Federer, mit weißem Sakko und langer Hose angezogen wie auf einer Zeitreise aus den 20er Jahren, den Centre Court zu seinem Spiel. "Ich bin ganz zufrieden, ich denke ich habe solide gespielt", sagte Federer, "und es war nicht so kalt, dass ich meine lange Hose anlassen musste."

Auch Roddick und Gonzalez weiter

Ebenfalls in drei Sätzen, aber mit wesentlich mehr Mühe, zog der US-Amerikaner Andy Roddick in die zweite Runde ein. Gegen seinen Landsmann Justin Gimelstob gewann die Nummer drei der Setzliste 6:1, 7:5, 7:6 (7:3). Roddick, Wimbledon-Finalist von 2004 und 2005, hatte in der vergangenen Wochen das Vorbereitungsturnier in Queens gewonnen und damit seine Titelambitionen bei den All England Championships unterstrichen. In Runde zwei trifft Roddick auf den Sieger der Begegnung zwischen Danai Udomchoke aus Thailand und dem Argentinier Carlos Berlocq.

Der an Position fünf gesetzte Fernando Gonzales war ebenfalls erfolgreich. Gegen Robby Ginepri aus den USA benötigte der Chilene beim 3:6, 7:6 (7:4), 6:2, 6:2 vier Sätze. Nächster Gegner von Gonzalez ist der Kolumbianer Alejandro Falla, der Sam Querrey (USA) 7:6 (7:5), 6:1, 6:4 bezwang.

Packendes Duell zwischen Henman und Moya

Von der Dunkelheit gestoppt wurden dagegen Lokalmatador Tim Henman und der Spanier Carlos Moya. Die Begegnung musste im fünften Satz beim Stande von 5:5 abgebrochen werden. Henman konnte gegen den ehemaligen Weltranglistenersten im letzten Durchgang fünf Matchbälle nicht nutzen. Der Brite hatte den ersten Satz 6:3 gewonnen und die beiden folgenden Durchgänge mit 1:6 und 5:7 abgegeben. Den vierten Satz gewann der 32-Jährige schließlich 6:2 und wahrte somit seine Siegchance.

© SID

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