Tennis ATP
Federer triumphiert bei Saisonfinale in Schanghai

Der Weltranglistenerste Roger Federer hat das Finale des ATP-Masters von Schanghai gewonnen. Der Schweizer setzte sich im Endspiel klar mit 6:2, 6:3, 6:2 gegen den Spanier David Ferrer durch.

Roger Federer hat sich bereits zum vierten Mal den Masters-Cup der Tennisprofis gesichert. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz kam im Endspiel von Schanghai zu einem klaren 6:2, 6:3, 6:2-Sieg gegen Überraschungsmann David Ferrer aus Spanien. Federer sicherte sich beim Saisonfinale der acht besten Profis des Jahres den nächsten Titel nach 2003, 2004 und 2006.

Denn nachdem er in der futuristischen Qi-Zhong-Arena die gläserne Trophäe sowie den Siegerscheck über 1,2 Mill. Dollar entgegengenommen hatte, war sein Preisgeldkonto in diesem Jahr um zuvor nie erreichte 8 630 620 Mill. Dollar angewachsen.

"Es war eine großartige Saison für mich. Ich habe meine ärgsten Rivalen öfter geschlagen als sie mich", meinte Federer. Zum vierten Mal in Folge beendet er das Jahr als Nummer eins, zum dritten Mal in seiner Karriere gewann er in einem Jahr gleich drei Grand Slams, und doch scheint die Konkurrenz trotz aller Rekorde näher an den Eidgenossen heranzurücken.

Saisonbilanz von 68:9 Siegen

In Schanghai musste er sich zum Auftakt überraschend Fernando Gonzalez geschlagen geben und seine immer noch schier unglaubliche Saisonbilanz von 68:9 Siegen weist mehr Niederlagen aus als in den vergangenen Jahren (2006: 5, 2005 und 2004: jeweils 4). Den zwölf Titeln in 2006 stehen diesmal "nur" acht gegenüber.

"Vielleicht habe ich nicht zehn Titel gewonnen. Aber ich muss ja auch nicht ständig die Nummer eins sein. Wenn ich nur auf diesem Niveau weiterspiele, dann bin ich schon in einer großartigen Ausgangslage für nächstes Jahr", meinte Federer.

Match für Federer nur Formsache

Und schon bei den Australian Open im Januar könnte sein großer Rivale Rafael Nadal (Spanien) den seit dem 2. Februar 2004 an der Weltranglistenspitze stehenden Federer mit einem Turniersieg sogar ablösen. Doch ausgerechnet beim Saisonfinale setzte Federer mit seinem bärenstarken 6:4, 6:1 im Halbfinale gegen Nadal auch ein weiteres Ausrufezeichen.

"Das war eine dieser besonderen Nächte. Ich wünschte, ich könnte gegen Rafael immer so spielen", meinte Federer. Das Finale gegen den bis dahin ungeschlagenen Außenseiter Ferrer schien für den zwölfmaligen Grand-Slam-Sieger ohnehin nur Formsache. Nach nur 1:38 Stunden hatte Federer dann auch sein 70. Finale souverän beendet und den insgesamt 53. Turniersieg seiner Karriere eingefahren.

Ferrer war im bislang größten Match seiner Karriere überfordert und schaffte kein einziges Break. Mit drei Turniersiegen und dem Sprung auf Platz sechs der Weltrangliste verabschiedete sich der 25-Jährige, der im Halbfinale Andy Roddick (USA) mit 6:1, 6:3 ausgeschaltet hatte, aber dennoch mit seiner bislang besten Saison in den Urlaub.

© SID

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