Tennis ATP
Federer verpatzt Masters-Auftakt in Schanghai

Mit einer überraschenden Niederlage ist Roger Federer in den Masters Cup in Schanghai gestartet. Der Titelverteidiger verlor gegen Fernando Gonzalez mit 6:3, 6:7 (1:7), 5:7. Mehr Erfolg hatte Andy Roddick.

Überraschende Niederlage für Roger Federer: Der Titelverteidiger hat beim Masters Cup in Schanghai sein erstes Match gegen den Chilenen Fernando Gonzalez mit 6:3, 6:7 (1:7), 5:7 verloren. Seit seiner ersten Teilnahme am Saisonfinale der acht weltbesten Tennisspieler im Jahr 2002 war es die erste Niederlage des Schweizers in einem Gruppenspiel. Die zweite Partie des Tages in der roten Gruppe gewann Andy Roddick (USA) mit 6:3, 4:6, 6:2 gegen den Russen Nikolai Dawydenko.

"Das ist bitter, zumal ich eigentlich der Meinung bin, dass ich ganz gut gespielt habe", sagte Federer: "Fernando hat den Sieg verdient, er hat im letzten Satz ein Break aufgeholt, mir dann den Aufschlag abgenommen und sein Service gehalten. Das war's."

Bereits am Sonntag war die goldene Gruppe ins Saisonfinale gestartet. Während der Weltranglistenzweite Rafael Nadal sein Match gegen den Franzosen Richard Gasquet in drei Sätzen gewann, verlor der hochgewettete Serbe Novak Djokovic überraschend 4:6, 4:6 gegen den Spanier David Ferrer. 41 so genannte "unforced errors" von Djokovic machten Ferrer die Sache leicht.

Djokovic spürt den Druck

Der 20-jährige Serbe gab zu, den Erfolgsdruck in diesen Tagen mehr denn je zu spüren. "Ich weiß natürlich, dass man als Weltranglistendritter hohe Erwartungen bedienen muss", sagte er in Schanghai: "Aber es fällt mir im Moment nicht leicht, mit dieser Situation umzugehen."

Und dabei sieht kein Geringerer als Rafael Nadal ausgerechnet Djokovic und den Schotten Andy Murray als die Spieler der Zukunft. "Was heute das Duell zwischen Roger Federer und mir ist, kann schon morgen das zwischen Djokovic und Murray sein", sagte der Spanier: "Aus der großen Gruppe der jungen Topspieler sind diese beiden die besten." Nadal ist selbst erst 21 Jahre alt, fühlt sich aber nach unter anderem drei French-Open-Siegen schon "wie ein Veteran".

© SID

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