Tennis ATP
Haas scheitert in Dubai an Federer

Knapp eine Woche nach seinem Triumph in Memphis bleibt Tommy Haas beim ATP-Turnier in Dubai der Sprung ins Finale verwehrt. Der Hamburger unterlag dem Weltranglistenersten Roger Federer knapp mit 4:6, 5:7.

Ausnahmespieler Roger Federer hat den Höhenflug von Tommy Haas (Sarasota-USA) gestoppt. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz setzte sich in einem hochklassigen Halbfinale beim ATP-Turnier in Dubai gegen den gebürtigen Hamburger 6:4 und 7:5 durch und feierte im zehnten Duell mit dem deutschen Daviscupspieler den achten Erfolg und den siebten in Serie. Zuletzt hatte Haas den Eidgenossen 2002 im Achtelfinale der Australian Open bezwungen.

Fünf Tage nach seinem Turniersieg in Memphis konnte Tommy Haas in den entscheidenden Momenten die sich ihm bietenden Chancen nicht nutzen. Insgesamt fünfmal vergab der 28-Jährige Breakbälle. "Ich habe so gut gespielt, wie ich konnte. Ich habe ein frühes Break kassiert, was einem nicht passieren sollte", sagte Haas.

Im Gegenzug nutzte Federer im ersten Durchgang seine einzige Möglichkeit eiskalt und sicherte sich den Satzgewinn. Im zweiten Satz wehrte sich Haas nach Leibeskräften, hatte bei eigener 3:2-Führung zweimal die Chance zum Break, scheiterte aber erneut am Branchenführer.

Juschnis Erfolgsserie hält weiter an

Nach 1:22 Stunden stand Haas bei 5:4 und Vorteil erneut vor dem Aufschlagdurchbruch und damit vor dem Satzgewinn. Doch wieder zog Federer den Kopf aus der Schlinge und nahm seinem Gegenüber danach postwendend zum zweiten Mal das Service ab. "Das war unglaublich nach all den Breakpunkten. Insgesamt habe ich hervorragend gespielt", sagte Federer, der nach 1:31 Stunden den fünften Finaleinzug in Dubai (drei Siege) mit seinem ersten Matchball perfekt machte.

Federer trifft im Endspiel auf Michail Juschni. Der Russe, der in der Vorwoche bereits das ATP-Turnier in Rotterdam gewonnen hat, setzte sich im zweiten Halbfinale mit 7:5, 6:2 gegen den Schweden Robin Söderling durch. Im Viertelfinale hatte der zur Zeit in Bestform aufspielende Juschni bereits Spaniens Superstar Rafael Nadal aus dem Turnier geworfen.

© SID

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