Tennis ATP
Kiefer weiter - Haas und Federer ausgeschieden

Durch ein 7:6 und 7:5 über den Russen Michail Juschni hat Nicolas Kiefer beim ATP Masters in Toronto das Achtelfinale erreicht. Tommy Haas und Roger Federer sind ausgeschieden.

Davis-Cup-Spieler Nicolas Kiefer hat beim ATP Masters in Toronto das Achtelfinale erreicht. Der 31-Jährige setzte sich in der zweiten Runde gegen den Russen Michail Juschni 7:6 (7:4) und 7:5 durch. In der Runde der letzten 16 trifft "Kiwi" nun auf Juschnis Landsmann Nikolai Dawydenko. Dieser hatte durch einen 6:3 und 7:6 (8:6)-Erfolg über Tommy Haas ein deutsch-deutsches Duell verhindert. "Das war ein wichtiger Sieg. Kampf pur", sagte Kiefer nach seinem Sieg, der erst um 0.30 Uhr Ortszeit perfekt war.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte unterdessen der Franzose Gilles Simon. Die aktuelle Nummer 22 der Weltrangliste besiegte in der zweiten Runde den Weltranglistenersten Roger Federer 2:6, 7:5 und 6:4. Der 23-jährige Franzose war nach seinem Coup überglücklich: "Sicherlich war das mein größter Sieg. Ich glaube nicht, dass man die Nummer eins so oft besiegt." In der Vorwoche hatte Simon beim ATP-Turnier in Indianapolis seinen zweiten Titel auf der Tour errungen.

"Es war für mich ein sehr enttäuschendes Spiel. Gilles hat mich nicht ausgespielt. Es lag an mir. Ich hatte alle Trümpfe in der Hand, um ihn aus dem Turnier zu werfen", sagte Federer und war irgendwie ratlos.

Federer: "Nichts dramatisieren"

Der zwölfmalige Grand-Slam-Turniersieger hatte gegen Simon in 121 Minuten nahezu 50 unerzwungene Fehler produziert. "Man sollte jetzt nichts dramatisieren. Peking und die US Open sind die wichtigsten Turniere der nächsten Wochen. Mit Blick darauf gilt es nun, positiv zu bleiben", sagte der 26-Jährige.

Nach der Final-Niederlage in Wimbledon und dem frühen Aus in Toronto schmilzt Federers Vorsprung in der Weltrangliste auf Rafael Nadal. Der Spanier, der mit einem 6:4, 6:2 gegen den US-Amerikaner Jesse Levine das Achtelfinale erreichte, könnte den Schweizer allerdings frühestens übernächste Woche nach dem Turnier von Cincinnati überholen. Federer steht seit 234 Wochen (2004) ununterbrochen an der Tennis-Spitze.

© SID

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