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Kohlschreiber macht Viertelfinaleinzug perfekt

Mit einem Zwei-Satz-Sieg gegen Aisam-Ul-Haq Qureshi ist Daviscupspieler Philipp Kohlschreiber ins Viertelfinale der Gerry Weber Open eingezogen. Für Qualifikant Simon Stadler kam dagegen trotz guter Leistung das Aus.

Daviscupspieler Philipp Kohlschreiber ist bei den Gerry Weber Open im westfälischen Halle ins Viertelfinale eingezogen. Der Bamberger gewann 6:4, 6:3 gegen den pakistanischen Qualifikanten Aisam-Ul-Haq Qureshi und trifft nun auf James Blake (USA/Nr. 3), der den Russen Jewgeni Korolew 7:5, 6:1 bezwang. "Das ist machbar für mich", sagte Kohlschreiber.

Der 23-Jährige ist damit der erste von den sieben gestarteten deutschen Spielern im Hauptfeld, der in der Runde der letzten Acht steht. Qualifikant Simon Stadler (Heidelberg) konnte diese Bilanz trotz einer guten Leistung nach einer 4:6, 6:1, 3:6-Niederlage gegen den an Nummer sechs gesetzten Russen Michail Juschni nicht aufbessern. Juschni muss im Viertelfinale gegen Vorjahresfinalist Tomas Berdych (Tschechien/Nr. 4) ran, der gegen den Franzosen Fabrice Santoro mit 6:3, 7:6 (7:5) die Oberhand behielt.

Am Donnerstag spielt der Bayreuther Florian Mayer gegen den an Position zwei eingestuften Russen Nikolai Dawydenko, während Benjamin Becker (Orscholz) auf den Franzosen Marc Gicquel trifft.

Kohlschreiber hofft auf das Halbfinale

Kohlschreiber denkt nach seinem zweiten Zweisatzerfolg in Halle schon weiter. "Mein Ziel ist der Einzug ins Halbfinale. Da bin ich auf einem guten Weg. Ich war gut eingestellt und habe meine Aufschlagspiele sicher gewonnen", meinte die deutsche Nummer zwei, die sich im Vorfeld an das bisher einzige Match gegen Qureshi gar nicht mehr erinnern konnte. "Das war bei einem Challenger-Turnier in Indien. Aber das war mir entfallen", sagte Kohlschreiber, der seinen unbekannten Gegner bei dessen Erstrundensieg gegen Richard Gasquet (Frankreich/Nr. 5) "vom Hotelzimmer beobachtet hat."

Kohlschreiber musste gegen den Außenseiter kein einziges Mal seinen Aufschlag abgeben. Drei Breaks zum 4:3 (1. Satz) sowie zum 2:1 und 6:3 (2. Satz) genügten dem Bamberger. Nach 1:12 Stunden verwandelte er seinen dritten Matchball beim mit 680 250 Euro dotierten einzigen deutschen Rasenturnier.

© SID

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