Tennis ATP
Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum gesichert

Dank des finanziellen Engagements des katarischen Tennis-Verbandes ist das ATP-Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum auch in Zukunft gesichert. Einen Umzug an den Persischen Golf wird es nicht geben.

Aufatmen beim Deutschen Tennis Bund (DTB): Bei einem Besuch auf der Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum haben sich die neuen Partner aus Katar eindeutig für die Zukunft des ATP-Masters-Turniers an seinem traditionellem Standort in der Hansestadt ausgesprochen. Gleichzeitig hat Scheich Mohammad Bin Faleh Al-Thani, der Präsident des Tennisverbandes von Katar, allen Spekulationen über einen Umzug der Veranstaltung an den Persischen Golf widersprochen.

"Wir wollen von dem Knowhow des DTB bei der Ausrichtung eines großen Turniers profitieren und gleichzeitig durch unser Engagement unser Land in Deutschland bei Wirtschaftsunternehmen und für den Tourismus bekannter machen", erklärte Al-Thani.

Die Kataris haben sich mit 49,8 Prozent an der neu gegründeten Rothenbaum Sport Gmbh beteiligt, die das Turnier durchführt. 50,2 Prozent gehören dem DTB. Verluste und Gewinne aus der Veranstaltung des Turniers werden gemäß den Anteilen unter den Partnern aufgeteilt.

Kataris beteiligen sich mit 25 Prozent an ATP-Lizenz

An der ATP-Lizenz zur Durchführung des Turniers haben sich die Kataris mit 25 Prozent beteiligt. Sie haben dafür 3,5 Mill. Euro gezahlt und damit einen entscheidenden Beitrag zur Sanierung der DTB-Finanzen geleistet. Gleichzeitig haben die Kataris ein Vorkaufsrecht erworben, falls die im kommenden Jahr zum 100. Mal ausgetragene Traditionsveranstaltung auf Grund finanzieller Probleme doch einmal veräußert werden muss.

Das Turnier im Mai 2006 hat ein Budget von vier Mill. Dollar, das bereits gesichert ist. Die Kataris werden drei bis vier große Sponsoren mitbringen. Ein deutscher Energieversorger bleibt Hauptsponsor. "Für uns ist die Beteiligung der Kataris ein großer Schritt vorwärts", erklärte DTB-Präsident Georg von Waldenfels: "Wir können jetzt sagen, dass die Zukunft des Turniers für die kommenden Jahre absolut sicher ist." Das Engagement des katarischen Tennisverbandes ist nicht zeitlich limitiert.

Der DTB e.V. hat die ehemalige Dtbv Holding in Rothenbaum Stadion Gmbh umbenannt, die nach Ausscheiden der Landesverbände zu 100 Prozent dem Verband gehört. Die Stadion Gmbh soll die 13 800 Zuschauer fassende Arena künftig vermieten und vermarkten. Der DTB erwartet noch in diesem Jahr eine vorläufige Genehmigung des Hamburger Senats zur Durchführung von bis zu acht Veranstaltungen neben dem Tennis. Unter anderem plant er die Durchführung von "Kulturtagen am Rothenbaum". Auch ein internationales Schwimmfest ist in dem Stadion geplant.

© SID

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