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Petzschner bezwingt Verdasco in Halle

Philipp Petzschner hat bei den Gerry Weber Open in Halle den Weltranglistenachten Fernando Verdasco rausgeschmissen. Der Hamburger besiegte den Spanier mit 3:6, 7:6, 6:4.

Ein erfolgreiches Tennis-Quintett hat die deutsche Siegesserie bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen fortgesetzt. In Philipp Petzschner, Philipp Kohlschreiber, Mischa Zverev, Nicolas Kiefer und Andreas Beck erreichten fünf deutsche Profis am zweiten Wettkampftag das Achtelfinale des Rasenturniers.

Am Dienstagabend sorgten Kiefer (Hannover), der einen souveränen 6:2, 6:1-Erfolg gegen Viktor Troicki (Serbien) feierte, und Beck (Stuttgart) mit einem klaren 6:3, 6:1 gegen den Belgier Christophe Rochus für die Sahnehäubchen am "German Player"s Day", dem "Tag der Deutschen".

Dem 25-jährigen Bayreuther Petzschner war zuvor am Nachmittag ein 3:6, 7:6 (7:5), 6:4-Überraschungssieg gegen den Top-Spieler Fernando Verdasco (Spanien/Nr. 3) gelungen. Der Augsburger Kohlschreiber schaltete im deutschen Duell Björn Phau (Darmstadt) 6: 4, 6:2 aus, nachdem der 21 Jahre alte Hamburger Youngster Zverev den zweiten Tag mit einem 6:2, 6:4 gegen den Qualifikanten Joseph Sirianni (Australien) eröffnet hatte.

Acht Deutsche in Runde der letzten 16

Somit stehen nun acht deutsche Teilnehmer in der Runde der letzten 16 der Gerry Weber Open. Zum Auftakt am Montag hatten bereits Benjamin Becker (Orscholz), Tommy Haas (Sarasota-USA) sowie Rainer Schüttler (Korbach/Nr. 8) nach überzeugenden Auftritten das Achtelfinale der Rasen-Generalprobe vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (22. Juni bis 5. Juli) erreicht.

Wildcard-Starter Zverev trifft nun im Achtelfinale auf den Halle-Sieger von 2007, Tomas Berdych (Tschechien/Nr. 5). Petzschner bekommt es mit dem Belgier Olivier Rochus zu tun, Kohlschreiber muss sich mit Dimitri Tursunow (Russland/Nr. 6) messen. Auf Kiefer wartet der an Nummer sieben gesetzte Österreicher Jürgen Melzer, Beck nächster Gegner ist der Sieger der Partie zwischen Lukas Lacko (Slowakei) und Harel Levy (Israel).

Federer passt nach French-Open-Erfolg

Am Dienstagabend erreichte die Veranstalter außerdem die offizielle Absage von Titelverteidiger Roger Federer. Er könne sich zwei Tage nach seinem French-Open-Triumph nicht vorstellen, "sofort in einem neuen Turnier wieder absolute Spitzenleistung zu bringen", lautete Federers Begründung.

© SID

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