Tennis ATP
Puerta will Dopingsperre rückgängig machen lassen

Der Argentinier Mariano Puerta hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof Klage gegen seine achtjährige Dopingsperre eingereicht. "Der Spieler will die Entscheidung des ITF-Gerichts aufheben", teilte der CAS mit.

Mariano Puerta aus Argentinien wehrt sich gegen seine achtjährige Dopingsperre und zieht deshalb vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne. "Die primäre Forderung des Spielers ist die Aufhebung der Entscheidung des ITF-Gerichtes", teilte der CAS in einer Presseerklärung mit. Der Tennis-Weltverband ITF hatte am 21. Dezember gegen Puerta die Rekordsperre verhängt, nachdem der Argentinier nach seiner Endspiel-Niederlage gegen Rafael Nadal bei den French Open in Paris am 5. Juni positiv auf das Stimulans Etilefrin getestet worden war.

Die lange Sperre resultierte daraus, dass Puerta als "Wiederholungstäter" eingestuft wurde. Bereits zwei Jahre zuvor war er des Dopings mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol überführt und zwischen Oktober 2003 bis Juli 2004 gesperrt worden.

Nach der Verurteilung durch das ITF-Gericht hatte Puerta zum wiederholten Mal seine Unschuld beteuert. Bereits nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe im Oktober hatte Puerta erklärt, er habe lediglich nach seinem Halbfinalerfolg gegen den Russen Nikolai Dawidenko ein Schmerzmittel eingenommen.

© SID

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