Tennis ATP
Stepanek und Robredo im Finale von Hamburg

Radek Stepanek und Tommy Robredo heißen die beiden Teilnehmer des tschechisch-spanischen Finales bei den German Open in Hamburg. Beide Akteure träumen vom ersten Sieg auf der Mastersserie.

Der Tscheche Radek Stepanek und Tommy Robredo aus Spanien spielen am Sonntag (13.00 Uhr) um den Jubiläumssieg bei den German Open in Hamburg und den größten Erfolg ihrer Karriere. Der Champion wird der 50. Sieger seit Einführung der neun Turniere umfassenden ATP-Mastersserie 1990. In der Hansestadt findet außerdem das 100. Turnier seit der Gründung der Traditionsveranstaltung 1 892 statt. Beide Spieler können erstmals in ihrer Karriere einen Masterstitel gewinnen und klettern am Montag in der neuen Weltrangliste in die Top-Ten.

Stepanek schaltete den Argentinier Jose Acasuso mit 6:4, 7:6 (7:5) aus, anschließend setzte sich Robredo gegen Mario Ancic aus Kroatien mit 7:5, 6:4 durch. Beide Spieler stehen sich am Sonntag (13.00 Uhr) im Endspiel der mit 2,082 Mill. Euro dotierten Veranstaltung zum dritten Mal in ihrer Karriere gegenüber, wobei Robredo alle bisherigen Matches für sich entscheiden konnte.

Stepanek, dessen Freundin Martina Hingis gleichzeitig im Halbfinale von Rom gegen Venus Williams spielte, zeigte unter dem wegen Regens geschlossenen "Cabriodach" am Rothenbaum gegen den südamerikanischen Sandplatzspezialisten eine taktisch erstklassige Leistung. Er ließ mit seinen Tempowechseln, Stopps und sicheren Volleys den 23-Jährigen aus Buenos Aires nie in den Rhythmus kommen. Stepanek sank nach dem Matchball nach 1:39 Stunden jubelnd auf den Boden.

Stepanek: "Ich bin über diesen Erfolg sehr glücklich""Ich bin über diesen Erfolg sehr glücklich", erklärte der 27-Jährige aus dem nordtschechischen Industriestädtchen Karvina, der seit zehn Jahren als Profi auf der Tour spielt: "Ich hatte viele Ups und Downs in meiner Karriere und habe daraus gelernt. Aber ich habe jetzt bewiesen, dass ich auf jedem Untergrund gut spielen kann."

Auch Robredo wird am Montag erstmals in seiner Laufbahn unter den besten zehn Spielern der Welt zu finden sein. Der 24-Jährige knüpfte im Match gegen Ancic an seine erstklassigen Leistungen in dieser Woche an, profitierte in dem engen Match in den entscheidenden Phasen allerdings auch von der Erschöpfung des 22 Jahre alten Kroaten. Ancic musste in den Runden zuvor insgesamt drei Dreisatzmatches bestreiten, und sein Akku war offenbar leer. Robredo ließ sich auch nicht davon stören, dass er die Nacht auf den Samstag beinahe im Spielerrestaurant verbringen musste. Nach seinem Viertelfinalerfolg über David Ferrer wurde er dort eingeschlossen, konnte sich aber nach einiger Zeit selbst mit Gewalt befreien.

© SID

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