Tennis ATP
Stepanek zieht ins Halbfinale von Hamburg ein

Radek Stepanek hat das Halbfinale des ATP-Turniers am Hamburger Rothenbaum erreicht. Im Viertelfinale bezwang der Tscheche den Weißrussen Max Mirnyi 7:6 (7:5), 6:1 und trifft nun auf Jose Acasuso (Argentinien).

Bei den German Open am Hamburger Rothenbaum hat der Tscheche Radek Stepanek den Einzug ins Halbfinale gefeiert. In der Runde der letzten Acht bezwang der 27-Jährige Max Mirnyi aus Weißrussland 7:6 (7:5), 6:1. Stepanek konnte erstmals in seiner Karriere unter die letzten Vier bei einem Turnier der ATP-Mastersserie auf einem Sandplatz vorstoßen. Der Tscheche spielt am Samstag in der Vorschlussrunde gegen den Argentinier Jose Acasuso, der sich in einem Marathonmatch mit 6:1, 6:7 (6:8), 6:3 gegen den Spanier Fernando Verdasco durchsetzte.

Ebenfalls in der Runde der letzten Vier steht der Kroate Mario Ancic. Nach einer Energieleistung bezwang der 22-Jährige den an Nummer vier gesetzten Russen Nikolai Dawidenko mit 5:7, 7:6 (7:4), 6:3 und steht damit erstmals in seiner Laufbahn in der Vorschlussrunde eines ATP-Turniers der Mastersserie. Sein Gegner ist Tommy Robredo, der sich in einem rein spanischen Duell mit 7:6 (10:8), 6:4 gegen David Ferrer durchsetzte.

Ancic wird zum Comeback-Experten

Ancic lag gegen den Weltranglisten-Sechsten im zweiten Satz bereits mit 1:4 zurück, konnte die hochklassige und ungemein spannende Partie aber noch drehen. Bereits bei seinem Achtelfinalerfolg am Donnerstag gegen den US-Amerikaner James Blake gelang dem Daviscupsieger ein Comeback-Erfolg nach 0:1 Satzrückstand.

Stepanek hat sich im ATP-Ranking bereits auf Platz 16 vorgespielt und wird durch seinen Erfolg in der Hansestadt weiter klettern, da er vor einem Jahr bereits in der zweiten Runde ausgeschieden war. "Ich komme den ersten Zehn immer näher", sagte er, "ich bin sehr glücklich über diesen Erfolg, auch weil ich bewiesen habe, dass ich auf jedem Belag spielen kann."

"Entscheidend war der Tiebreak

In dem Serve- und Volleyspieler Mirnyi stand ihm allerdings alles andere als ein Sandplatzspezialist auf dem schweren Hamburger Granulat gegenüber. Die Partie wurde nach anhaltenden Regenfällen am Vormittag unter dem geschlossenen "Cabriodach" des Centre Courts ausgetragen und verlief nur im ersten Satz ausgeglichen. "Entscheidend für das ganze Match war der Tiebreak des ersten Satzes", sagte Stepanek, "da habe ich gewusst, dass ich da bin, und sein Selbstvertrauen war weg."

Gegen Acasuso erwartet ihn aber eine wesentlich schwerere Aufgabe. Der 23-Jährige aus Buenos Aires ist ein reiner Sandplatzspezialist, der mit extremen Topspinn von weit hinter der Grundlinie agiert. In Hamburg hat er in dieser Woche in Ivan Ljubicic (Kroatien) und Sebastien Grosjean (Frankreich) bereits zwei Weltklassespieler geschlagen. "Ich muss versuchen, das Spiel zu diktieren und verhindern, dass er in seinen Rhytmus kommt", meinte Stepanek: "wenn ich meine Topform bringe, habe ich auch gegen ihn eine gute Chance."

© SID

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