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Verletzungssorgen bei deutschen Tenniscracks

Deutschlands Tennisprofis Tommy Haas und Nicolas Kiefer plagen momentan einige Blessuren. Der Start von Haas beim Masters in Hamburg ist fraglich: "Ich weiß nicht, ob ich in Hamburg spiele. Aber ich sollte natürlich."

Bei den deutschen Tennisherren läuft es eine Woche vor Beginn der Turniere in Hamburg und Düsseldorf gesundheitlich nicht rund. Tommy Haas (Sarasota-USA) und Nicolas Kiefer (Hannover) plagen sich momentan mit einigen Blessuren rum und die Teilnahme von Haas beim Masters in seiner Geburtsstadt Hamburg (15. bis 21. Mai) ist sogar fraglich: "Ich weiß nicht, ob ich in Hamburg spiele. Aber ich sollte natürlich", meinte Haas der nach seinem Erstrundenaus beim Masters in Rom gegen den Franzosen Gael Monfils über anhaltende Schmerzen im rechten Handgelenk und der Schulter klagte.

Nur eine Woche später will der 28-Jährige beim Arag World Team Cup in Düsseldorf (21. bis 27. Mai) mit Kiefer sowie den Teamkollegen Florian Mayer (Bayreuth) und Philipp Kohlschreiber (Bamberg) den im Vorjahr gewonnenen Titel verteidigen. Und direkt im Anschluss folgt bei den French Open in Paris der Höhepunkt der Sandplatzsaison.

"Der Bauch hat gehalten"

Doch derzeit plagen Haas, der 2002 in Rom erst im Finale gegen Altmeister Andre Agassi (USA) verloren hatte und damit auf Platz zwei der Weltrangliste geklettert war, gesundheitliche Probleme. "Vor allem am Handgelenk zwickt es, wenn es kühler wird. Auch die Schulter habe ich immer wieder gespürt", erklärte Haas. Wegen der lädierten Schulter hatte er bereits in den vergangenen Jahren eine 15-monatige Pause inklusive Operation einlegen müssen. Die Handgelenksprobleme traten Mitte April auf, als er in Houston im Halbfinale gegen den US-Amerikaner Mardy Fish aufgeben musste.

Während Haas bereits in der Vorwoche beim ATP-Turnier in München in der Auftaktrunde ausgeschieden war, schaffte Kiefer in der italienischen Hauptstadt trotz einer Bauchmuskelzerrung durch einen 4:6, 6:2, 6:4-Erfolg über Casablance-Gewinner Daniele Bracciali (Italien) immerhin den Sprung in Runde zwei. "Zuerst habe ich mich gar nicht richtig getraut aufzuschlagen. Aber im Laufe des Spiels wurde es dann besser. Der Bauch hat gehalten", sagte Kiefer. Von seinem Physiotherapeuten lässt sich der Niedersachse in Rom täglich behandeln.

© SID

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