Tennis ATP
Weber für Gerry Weber Open ausgezeichnet

Gerry Weber Open-Turnierdirektor Ralf Weber hat aus den Händen von Europa-Direktor Horst Klosterkemper den so so genannten "ATP Award of Excellence" für das beste Wohltätigkeits-Programm der Tour erhalten.

Knapp sechs Wochen vor Beginn der Gerry Weber Open im ostwestfälischen Halle (12. bis 18. Juni) macht das Turnier mit einem erstklassigen Teilnehmerfeld und einer großen Auszeichnung positive Schlagzeilen. Turnierdirektor Ralf Weber wurde am Mittwochabend mit dem so genannten "ATP Award of Excellence" für das beste Wohltätigkeits-Programm der Tour ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Horst Klosterkemper, dem Europa-Direktor der Spielervereinigung ATP.

In den 13 Jahren Turniergeschichte wurden in Halle insgesamt etwa 275 000 Euro Spendengelder verteilt, 2005 waren es 60 000 Euro. Damit wurden die Kunstherzforschung in Bad Oeynhausen, der Kinderschutzbund Bielefeld, die Werkstatt für Behinderte mit der Reithalle für therapeutisches Reiten in Gütersloh, die Flutopfer in Südostasien, die Roger Federer Foundation für eine gezielte Förderung des Jugendsports und die Bodelschwinghsche Kinderklinik in Bielefeld unterstützt.

Gerry Weber Open sind "weltweit ein Modellturnier"

Insgesamt war es bereits die siebte Auszeichnung der ATP für Deutschlands einziges Rasenturnier. "Die Gerry Weber Open demonstrieren seit Jahren, wie man Tennis positiv vermarktet. Sie sind weltweit ein Modellturnier, an dem sich andere Veranstaltungen orientieren können", lobte Klosterkemper.

Auch in Spielerkreisen ist das Turnier sehr beliebt. Branchenprimus Roger Federer will in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander in Halle gewinnen, damit seine Rasenbilanz auf 34 Siege in Folge ausbauen und in dieser Statistik mit Björn Borg gleichziehen. Das wollen unter anderem Masters-Cup-Gewinner David Nalbandian (Argentinien), Australian-Open-Finalist Marcos Baghdatis (Zypern), Frankreichs Jungstar Richard Gasquet, der Russe Marat Safin und die beiden deutschen Topleute Tommy Haas und Nicolas Kiefer verhindern.

Die erste der drei Wildcards bekam Rainer Schüttler, die zweite ist für Björn Phau reserviert, falls er als erster Nachrücker den Sprung ins Hauptfeld nicht auf direktem Wege schafft. Auch die Daviscupspieler Alexander Waske, Florian Mayer und Philipp Kohlschreiber dürfen sich noch Hoffnungen auf die Wildcard machen.

© SID

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