Tennis Australian Open: Favoritinnen geben sich in Melbourne keine Blöße

Tennis Australian Open
Favoritinnen geben sich in Melbourne keine Blöße

Neben den beiden Französinnen Amelie Mauresmo und Mary Pierce hat auch Kim Clijsters die zweite Runde bei den Australian Open erreicht. Die Weltranglistenzweite aus Belgien besiegte Yoon-Jeong Cho mit 6:3 und 6:0.

Mehr Mühe als erwartet hatte Amelie Mauresmo bei ihrem Auftaktmatch bei den 94. Australian Open. Die in Melbourne an Nummer drei gesetzte Französin musste bereits in der ersten Runde ihr ganzes Können aufbieten, um den 4:6, 6:2, 6:2-Sieg gegen die Chinesin Tiantian Sun einzufahren. "Ich denke, der erste Satz war nicht leicht für mich und ich habe viel zu viele unnötige Fehler gemacht", äußerte sich Mauresmo, die im ersten Durchgang 14 sogenannte "unforced errors" zu verbuchen hatte, nach dem Match. "Das war ein holpriger Start, ich hoffe, dass ich mich im Turnierverlauf noch steigern kann", so die Französin weiter.

Auch ihre Landsfrau Mary Pierce hat unterdessen den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht und dabei ihre Stärke eindrucksvoll uner Beweis gestellt. Mit 6:1 und 6:1 ließ die "down under" an Position fünf eingestufte Französin der Lokalmatadorin Nicole Pratt in nur 52 Minuten nicht den Hauch einer Chance. "Das war ein super Start. Ich bin heute sehr, sehr zufrieden mit meinem Spiel", strahlte die Australian-Open-Siegerin von 1995 nach der Partie in die Kameras.

Clijsters und Hingis ohne Mühe

Unterdessen hat auch Kim Clijsters ohne Mühe die zweite Runde erreicht. In ihrem Auftaktmatch konnte sich die belgische Weltranglistenzweite locker in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:0 gegen die Südkoreanerin Yoon-Jeong Cho durchsetzen.

Martina Hingis hat derweil ein erfolgreiches Comeback in Australien gegeben. Die ehemalige Weltranglistenerste aus der Schweiz bezwang die Russin Wera Swonarewa überraschend deutlich 6:1, 6:2. "Das war mein bestes Spiel seit dem Comeback", sagte die ehemalige Weltranglistenerste Hingis: "Das war fast hundert Prozent." Die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin hatte seit ihrer Finalniederlage 2002 gegen Jennifer Capriati nicht mehr in Melbourne gespielt und war erst im Januar nach einer mehr als dreijährigen Pause wieder ernsthaft ins Profitennis eingestiegen.

Begeisterter Empfang für Hingis

Hingis wurde von den 15 000 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena begeistert empfangen. Sie beherrschte die Weltranglisten-29. aus Moskau eindeutig und zeigte, dass sie von ihren technischen Fähigkeiten nichts verlernt hat. "Mir fehlen die Worte zu beschreiben, wie es sich anfühlt, hier zu sein", sagte Martina Hingis: "Ich habe es vermisst, hier zu spielen, dieses Stadion ist sehr speziell für mich." Zwischen 1997 und 1999 gewann sie den Titel dreimal in Folge und stand in den drei anschließenden Jahren jeweils im Endspiel.

Die Finnin Emma Laine wartet in der zweiten Runde, da ist Hingis nach der Vorstellung von Dienstagabend klar favorisiert. "Dieses Spiel hat mir viel Selbstvertrauen gegeben", meinte sie. Technisch hat sie in der fast dreieinhalbjährigen Pause nichts verlernt. Die spielerische Raffinesse ist noch da, Volleys, Stops, den Ball verteilen, die Gegnerinnen laufen lassen und passieren. "Das ist meine einzige Chance", sagt sie: "Körperlich ist es für mich schwierig mitzuhalten."

© SID

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